Loslassen

Bisher war das Herbstmädchen ein Tragling, egal wo wir waren, sie wurde getragen. Ob in der Stadt, im Bioladen oder im Wald. Diesen Sonntag allerdings hat sich das Blatt gewendet. Denn sie wollte SELBER laufen. Nicht getragen werden. Also habe ich sie aus der Tragehilfe genommen und auf den Boden gesetzt.

Sie lief und lief und lief…  War weder zu bremsen noch wieder in die Tragehilfe zu bekommen.

So fühlt es sich also an, wenn die Kleinen Flügge werden? Ein unbeschreibliches Gefühl. Da ist ganz viel Stolz und Freude, aber auch Wehmut, dass die “Babyzeit” nun anscheinend wirklich vorüber ist. Mein Herz das hüpft vor Freude. Einerseits. Und andererseits, bin ich erschüttert wie schnell die Kleinen also groß werden. Wie schnell sie die Hand loslassen und vorpreschen (und zum Glück nach ein paar Metern stehenbleiben, sich suchend umblicken, die Richtung wechseln und schnell wieder zu Mama und Papa gelaufen kommen).

Was bleibt einem da, außer tief durchzuatmen und gespannt auf die neuen Abenteuer die vor uns liegen zu blicken? Denn ich bin mir sicher, da folgen einige!

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Sonntagsfreude

Neben Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten konnte ich in der letzten Zeit viele andere Schätze ernten, trocknen und nun abfüllen.

Lavendel und Rosenblätter für duftende Blütenkissen. Salbei, Rosmarin, Oregano, Thymian für eine schmackhafte Gewürzmischung und als Vorrat für den Winter. Zitronenmelisse für leckerer Tee. Und ganz viele verschiedene Samen, Ringelblumen, Sonnenblumen, Cosmeen, Kornblumen, Mohn etc. Für unsere Bienenwiese die wir für das nächste Jahr geplant haben.

Das macht nicht nur richtig viel Spaß, es macht auch ein tolles Gefühl.

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Sonntagsfreude – Eine Idee von Maria

 

Die Sache mit dem Müsli

Das Herbstmädchen frühstückt sehr gerne Müsli. Damit das Frühstück abwechslungsreich bleibt, gibt es mal Pancakes, mal Brot und mal Müsli. Immer in Kombination mit viel Obst.

Das heutige Müsli bestand aus:

Amaranth, Vollkorn-Buchweizen gepufft, Vollkorn-Quinoa gepufft und Dinkel-Flocken. Zusammen mit einem Stück Banane und Hafermilch vermischt und etwas eingeweicht.

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Das Herbstmädchen hat ihre ganz eigene Technik das Müsli zu essen. Entweder packt sie beherzt zu und schleckt alles von der Hand oder sie versucht es mit dem Löffel.

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 Mit der Zeit wird sie immer geschickter, unsere ersten Müsli-Versuche sahen noch viel schlimmer aus. Es wird. Es wird. Aber es ist völlig ok so. Nach dem Frühstück plane ich immer noch zehn Minuten sauber machen ein, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an vieles.

Ich hätte mir ja niemals gedacht

dass ich mal “so” eine Mama werde.

Früher hab ich mich über Mütter lustig gemacht, die den ganzen Tag nur von ihren Kindern reden, komische Zeichnungen einrahmen und jedes Lächeln oder jeden Wimpernschlag ihrer Kinder mit einem quietschen kommentieren.

Schwups bin ich mittendrin. Ganz genauso. Irgendwie anscheinend normal.

Und da ist es nun, das erste Bild das unser Herbstmädchen “gezeichnet” hat. Was bin ich stolz und quietsche nun vor Entzücken.

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