Sonntagsfreude

Wie jeden Sonntag nach der Idee von Maria.

Ich freue mich dieses Jahr so sehr aufs “garteln”. So vieles ist schon angebaut (und sprießt bereits) und meine vorgezogenen Tomaten, Paprika und Zuchini sind auch schon wunderwunderschön!

Ich kann es kaum erwarten, sie ins Freie zu setzen und auf eine reiche Erde zu hoffen.

Überhaupt machen wir grad sehr viel in unserem Garten und mit jedem Tag an dem etwas neues geschafft ist, wächst die Freude und der Stolz.

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Familie – so Lebenswichtig

Wie unglaublich wichtig Familie ist, wird mir immer dann bewusst wenn ich sie lange nicht gesehen habe. Mein Schwesterherz sehe ich momentan leider sehr selten, meine Großeltern wohnen 70km weit weg und meine Mama muss sehr viel arbeiten. Die Schwiegereltern wohnen nebenan, das ist gut. Denn das Herbstmädchen hat nicht nur uns als Bezugspersonen, sondern auch Oma, Opa, Tanten, Urgroßeltern… Und alle vergöttern sie. Der erste Enkel/Urenkel/Nichte auf allen Seiten. Es ist wirklich so schön zu sehen, wie sehr sich alle freuen wenn das Herbstmädchen dabei ist.

Unsere Familien sind klein, überschaubar. Chaotisch. Laut. Leise. Und immer füreinander da. Es gibt Zeiten, da muss man verstärkt zusammenhalten. Im Januar wurde bei meinem Opa Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Unheilbar. Es ging im sehr schlecht im Februar, wir ahnten schlimmes. Gerade geht es ihm aber – den Umständen entsprechend – relativ gut. Er isst, er trinkt, er erzählt Witze und heute hat er dem Schwiegerpapa ganz stolz sein Anwesen gezeigt. Und sobald ihn das Herbstmädchen anlächelt ist es sowieso um ihn geschehen. Gute Zeiten – schlechte Zeiten. Hoffen wir es kommen noch ganz viele Gute… Ich brauche nämlich meinen Opa. Meine Familie. Die Familie vom Herbstmädchen. Sie soll sich noch an ihren Urgroßvater erinnern können.

Kurz waren wir heute nur zu Besuch, aber es war so schön.

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Mein Schwesterherz hat sich glaub ich besonders gefreut und das Herbstmädchen heute ganz lange im Garten rumgetragen und ihr die blühenden Kirschbäume gezeigt.

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Familie. So schön, so Lebenswichtig.

(unsere) Apotheke für Babys

Ich fühle mich immer sicherer wenn ich Medikamente, Globulis, Salben etc. griffbereit zuhause und vor allem auch dabei habe. Sei es zum Biomarkt im Ort weiter oder im Urlaub. Also habe ich bereits kurz nach der Geburt unsere Hausapotheke gut gefüllt.

Sehr praktisch war da das “Erkältungsset” das ich bereits im Geburtshaus bekomme habe. Darin enthalten sind tolle Produkte der Bahnhofs-Apotheke:

  • Thymian-Myrte Balsam - der hat sich bei uns schon sehr bewährt. Im Februar waren wir hier alle sehr erkältet, verstopfte Nasen, etc. Sogar den Liebsten habe ich damit eingeschmiert
  • Engelwurzbalsam –  der Dauerrenner bei Schnupfennasen. Ich habe gelesen, man kann ihn auch auf die Fußsohlen schmieren und darüber Heilwolle-Socken anziehen. Das habe ich auch in der schlimmsten Schnupfennacht bisher gemacht.
  • Erkältungsöl wärmend – in die Duftlampe und genießen. Das tat oft richtig richtig gut. Dazu noch feuchte Tücher aufhängen oder einen Luftbefeuchter
  • Muttermilch oder Kochsalzlösung zum Abschwellen in die Nase

zusätzlich noch verschiedene Globuli, bewährt haben sich vor allem nachts die Sambucus Nigra. In “Das Kinder Gesundheitsbuch – Kinderkrankheiten ganzheitlich vorbeugen und behandeln” werden diese bei Säuglingsschnupfen empfohlen. Aber Rücksprache mit einem Heilpraktiker schadet in der Erkältungszeit natürlich nie. Meine Heilpraktikerin war in diesen Wochen jedenfalls Gold wert!

Das Herbstmädchen hat inzwischen vier Zähne. Und im Großen und Ganzen kamen sie relativ harmlos. Bei uns haben sich folgende Sachen bewährt:

  • Zahnöl  - einfach auf die Backen außen auftragen. Ich hatte das Gefühl, sobald das Öl drauf war, ging es dem Herbstmädchen direkt besser.
  • Kupfersalbe rot v. Wala – die haben wir vor dem Bettgehen auf die Fußsohlen geschmiert. Den Tipp fand ich hier. (Generell sehr interessant zu lesen)
  • Globuli – zuerst halfen die Chamomilla gut, dann sind wir auf die Osanit Globuli umgestiegen. Diese sind extra für Zahnungsbeschwerden und zusammen mit dem Zahnöl, hat sich wirklich sofort eine Erleichterung gezeigt.
  • Für starke Notfälle, falls an Schlaf gar nicht zu denken wäre, oder sie unglaubliche Schmerzen hätte, haben wir uns Zäpfen besorgt aber zum Glück noch nicht gebraucht. Einmal Passiflora Kinderzäpfen von Wala zur Beruhigung und Virburcol Zäpfchen gegen die Schmerzen.

Zusätzlich haben wir noch

  • Windelbalsam und Rose-Teebaum-Balsam, falls der Popo mal rot sein sollte
  • eine homöopathische Taschenapotheke mit den gängigsten Globulis auf Babys/Kleinkinder abgestimmt – erhältlich in jeder gut sortierten Apotheke. Zum Beispiel Arnica – bei Verletzungen, Ferrum Phosphoricum – bei Erkältung, etc…
  • Heilwolle, sehr hilfreich bei einem wunden Popo etc.
  • Bienenwachswickel - hat sich hier auch schon sehr bewährt
  • Euphrasia Augentropfen v. Wala und Globuli – das Herbstmädchen hatte leider schon zweimal Bindehautentzündung und zusätzlich einen verstopften/verengten Tränenkanal
  • Kirschkernkissen bei Bauchschmerzen. Was auch toll ist: Das Kissen gefüllt mit Heilwolle, das bei dem Wickelset dabei ist, das einfach auf den Bauch des Babys in die Hose geklemmt. Erwärmt sich durch die Körperwärme selber und ist ganz angenehm bei Blähungen etc.
  • Fenchelöl – damit bei Blähungen und Bauchschmerzen den Bauch massieren
  • Calendula-Lösung zur Wundsäuberung
  • Insektenstichöl

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Anderes:

  • eine gute Sonnencreme, falls man ohne lange Kleidung lange in der Sonne sein sollte (mit Baby eigentlich die Ausnahme), wir haben uns für diese entschieden
  • Kokosöl – als Schutz vor Zecken.

Ich habe hier unsere Erfahrungen aufgeschrieben, jedes Kind reagiert natürlich anders und gerade Globuli etc. sollten evtl. vom Heilpraktiker, Apotheker etc. empfohlen sein. Nicht wild rumexperemtieren. Ich bin von den Produkten der Bahnhofsapotheke sehr überzeugt, deshalb teile ich das hier mit euch, ich bekomme dafür aber nichts ;)

Guten Appetit

Seit drei Tagen merke ich eine deutliche Veränderung im Essverhalten unseres Herbstmädchens. Seit sie knapp 6 Monate ist, praktizieren wir BLW – also einfach mitessen am Familientisch. Das war anfangs – für mich – gar nicht so einfach, ich hatte oft Angst sie verschluckt sich und habe deshalb doch einiges extra für sie gemacht/gekocht.

Anfangs war es wirklich mehr Spielerei, Rumgematsche und vor allem eine rießen Sauerei. Man durfte sie nicht ablenken oder zu lange ansehen. Seit Ende letzter Woche allerdings hat sich etwas ganz gravierendes geändert. Sie isst große Mengen (Muttermilchstuhl ade), greift zielsicher, isst sicher und alles was man ihr anbietet. Am Wochenende waren wir einige Male auswärts bei Verwandten essen und es war so toll zu sehen, wie selbstverständlich sie bei den Mahlzeiten dabei war.

Zwischendurch habe ich ein paar Mal gezweifelt ob das wirklich der richtige Weg ist. Wir haben sogar versucht Abends Brei zu geben, allerdings durfte sie diesen selber löffeln. Es schmeckt ihr, alles. So unser Gefühl. Sie hat richtig Spaß am Essen und ihre Augen glitzern vor Stolz. Das ist unglaublich toll zu beobachten. Ich bin froh das wir “durchgehalten” haben und das Essen nun das normalste der Welt für uns sein kann.

Das Buch – Baby Led Weaning – Das Grundlagenbuch – hat mir sehr geholfen. Ich kann es nur empfehlen. (Und Caro, es geht diese Tage auf die Reise. Versprochen ;) )

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