Oktober

im Oktober werde ich

viel an meinen Opa denken und trauern

Kastanien sammeln und dem Herbstmädchen damit eine Freude bereiten

den Gemüsegarten für nächstes Jahr umgestalten

einen Kurztrip nach Salzburg machen

nach Berlin fahren und endlich die beste Freundin wiedersehen

und ihre entzückende kleine Tochter kennenlernen

zwei wunderbare Internetbekanntschaftsfrauen treffen

vielleicht ein Konzert besuchen. Abends. Ohne Herbstmädchen

Kursstunden halten

Babybasare stürmen

viel Zeit mit meiner Familie verbringen

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eine Idee von Frau Frische Brise

Pfiadi Opa…

Einen wunderschönen, sonnigen Herbsttag hast du dir ausgesucht um von uns zu gehen.

Seit Januar wussten wir, dass du unheilbar krank bist. Ein paar schöne Monate haben wir uns noch für dich gewünscht. Eigentlich natürlich, dass du wieder gesund wirst und mindestens 90 wirst. Aber das sollte nicht sein. Ich bin so unfassbar traurig. Nie wieder werden wir deinen starken Händedruck spüren dürfen (weißt du noch… auf der unserer Hochzeit hast du mit deinem Händedruck sogar den Holzring meiner besten Freundin gebrochen…), nie wieder deinen Geruch nach Schnupftabak riechen, nie wieder deine Witze hören, die wir schon in und auswendig kennen.

Mein lieber Opa, wir werden dich so unglaublich vermissen!!!

Ich wünsche mir so sehr, dass es dir nun gut geht, dort wo du bist… Ich denke jeden Tag an dich!!!

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Ihr Lieben, die Tage wird es hier wohl etwas stiller… Der Tod meines Opas wirft mich doch ganz schön aus der Bahn und ich möchte mich, meine Gedanken und Gefühle erst wieder ein bisschen sortieren.

Herbstschätze V

Ich mag die Herbstfarben, am Baum, an mir, am Herbstmädchen. Während der Liebste draußen am Haus werkelt (zeige ich euch ganz bald) backe ich Apfel/Nusskuchen mit Äpfeln und Nüssen aus dem Garten. Ein Herbstluxus.

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Anfang nächster Woche gibt es hier aufm Blog eine weitere unglaublich tolle Verlosung. Freut euch!!!

Tragegeschichten

Das mich meine neue berufliche Richtung ausfüllt, habe ich ja schon erwähnt. Gerade tut sich sehr viel und es macht unglaublichen Spaß. Am Mittwoch habe ich zusammen mit meiner Kollegin Nadja (Trageberatung Glücksknoten in München und Passau) einen Workshop veranstaltet. Rückentragen für Fortgeschrittene. Wir hatten eine wunderbare Fotografin vor Ort – die diese (und weitere) zauberhafte Fotos gemacht hat…

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Frauensache…

Einmal im Monat… Diese Sache… mit den Tagen.

Ich war jetzt fast ein Jahr davon verschont. Wobei verschont vielleicht nicht das richtige Wort ist. Denn so schlimm finde ich es gar nicht. Schließlich hat alles seinen Sinn und zeigt mir nur, dass mein Körper funktioniert, so wie es sein soll. Das erste Mal die Periode nach der Geburt zu bekommen, war fast ein wenig wie Weihnachten. Ja, ich habe mich darüber gefreut. Mein Körper ist toll und kann so einiges.

Schon lange Zeit vor der Schwangerschaft habe ich aufgehört die handelsüblichen Tampons zu verwenden, nachdem ich mich ein bisschen eingelesen hatte. Auf chemisch gebleichte Tampons hatte ich keine Lust mehr. Parfümierte Binden und Einlagen die noch dazu aus Plastik bestehen auch nicht. Nicht nur der unglaubliche Müllberg, auch die gesundheitlichen Nachteile sind mir ein Dorn im Auge.

Aber was ist die Alternative? Meine Alternative? Ich habe mich schon in der Schwangerschaft eine Menstruationstasse gekauft, sie besteht aus Silikon und funktioniert nach ein bisschen Übung ganz einfach. Hier findet ihr weitere Infos und eine Anleitung. Es gibt natürlich noch weitere Anbieter, ich habe mich für die MeLuna entschieden und bereue es nicht.

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Die Handhabung ist denkbar einfach, es produziert weder Müll, noch muss ich chemisch behandelte Tampons einführen.

Und wenn ich doch einmal zu Tampons und Binden greife, dann sind es diese aus dem Biomarkt. Ohne Chemikalien, nicht parfümiert.

Eine weitere tolle Alternative sind Stoffbinden – die stehen bereits auf meiner Wunschliste. Hier gibt es total schöne. Man kann sie auch, denke ich, ganz einfach selber machen. So einfach wie Stoffwindeln – benutzen, waschen. Wieder benutzen. Herrlich.

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Früher hatte ich immer ziemliche Bauchkrämpfe, habe es nur mit Schmerzmitteln über den Tag geschafft. Jetzt, nach der Geburt ist es anders. Viel sanfter so kommt es mir vor. Wenn ich aber doch einmal stärkere Schmerzen habe, dann versuche ich mich zumindest für ein paar Minuten mit Wärmflasche auf dem Bauch hinzulegen, massiere mir das tolle Mens-Öl aus der Bahnhofsapotheke ein, trinke (Frauenmantel)Tee und nehme evtl. ein paar Globuli. Weitere Tipps um Menstruationsbeschwerden zu lindern findet ihr hier. Vegetarisch oder vegan lebende Frauen sollen – durch den Verzicht auf Milchprodukte – weniger Schmerzen habe. Ich kann das bisher bestätigen und habe auch schon einmal kurz davon berichtet.

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Und zu guter letzt. Es liegt mir am Herzen euch noch einmal davon zu erzählen, weil es mein Leben für einige Monate sehr schwer gemacht hat. Ich bin seit drei Jahren komplett Hormonfrei. Zuvor habe ich phasenweise mit Pille oder dem Verhütungsricht verhütet. Das war ein Fehler. Für mich und meinen Körper. Es geht auch anders – (Natürliche Familienplanung – kurz NFP). Mein Hormonsystem war derart durcheinander, dass ich schon die Überweisung zum Psychologen in der Hand hatte. Zum Glück bin ich in mich gegangen und habe mich davon befreit (hihi… wortwörtlich quasi).

Wer die Geschichte noch einmal nachlesen möchte. Hier entlang. Und mein Fazit: es geht mir super! Das war eine der besten Entscheidungen!!

Hört auf euren Körper. Hört auf euren Bauch und euer Gefühl. Und lasst euch nicht von Werbung und großen Firmen und Markennamen blenden…