Lieblingssommerrezept – Kichererbsensalat vegan

Ich liebe Salate. In jeder Form. Am Wochenende hatten wir keine Lust auf großes Rumgekoche und so ging ich auf die Suche nach einem einfachen, leckeren Sommersalat. Und wurde hier fündig. Ein Kichererbsensalat sollte es also werden.

Einige Zutaten habe ich variiert und das verwendet was wir im Garten haben. Zitronenmelisse, ein paar Blätter Spinat (den, den die Schnecken übrigen gelassen haben), Schnittlauch, Rucola und Basilikum.

Den Rest habe ich nach Rezept gemacht und war wirklich schwer begeistert. Ganz ganz lecker. Wird definitiv ein neues Lieblingsgericht.

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Mahlzeit

In letzter Zeit probieren wir sehr viele neue Rezepte aus. Gerne wollte ich das meiste auch bildlich festhalten. Aber irgendwie hat sich da fast immer jemand dazugemogelt. Sehr niedlich, wie ich finde….

Frühstück

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selbstgezogene Sprossen, Brot mit Avocado und vegane Himbeer-Schokomuffins

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Frühstücksbrei mit Acai-Pulver, Goji-Beeren und frischem Obst

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Tofurührei mit Süßkartoffeln nach Attila Hildmann

Mittagessen

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Karotten und Paprika kleingeraspelt, Sprossen und Kürbiskerne dazu. Öl, Balsamico, Salz, Gute-Laune Gewürz von Sonnentor und ein Schuss Agavendicksaft – fertig ist der weltleckerste Salat

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Grünkernchili mit selbstgemachtem Dingelbaguette

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Gemüse und Reise mit Erdnusssoße nach Ramonas Rezept

Abendessen

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Nudeln mit veganer Linsenbolognese und veganem Parmesan (nach Attila Heldmann – 65gr Cashews 50gr Pinienkerne 23gr Hefeflocken 1TL Salz)

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Dinkelbaguette mit Linsen-Tomaten-Aufstrich

30 Tage vegan sind rum

wahnsinn, so schnell vergehen also 30 Tage?

Fest steht, ich bleibe dabei. Also nicht streng nach den Vorschriften der 30-Tages-Challenge, ein bisschen gelockert. Aber generell werde ich weiterhin, Zucker, Weizen und tierische Produkte meiden. So weit es für mich/uns möglich ist.

Nach diesen 30 Tagen gibt es nämlich ein paar ganz gravierende Argumente die dafür sprechen:

  • Meine Waage zeigt noch immer -4kg an, das ist super. Denn gehungert habe ich kein einziges Mal. Es waren sogar etliche „Sünden“ dabei. Der Liebste hat sage und schreibe 8 (!) Kilo verloren. Man sieht es ganz deutlich!
  • Unsere Haut ist viel besser geworden. Gerade die vom Liebsten, fast so glatt wie ein Babypopo…
  • Ich hatte seit 4 Wochen kein einziges Mal Kopfschmerzen! Normalerweise plagen mich ein, bis zweimal die Woche böse Schmerzen. Nicht mal nach einer anstrengenden Weihnachtsshoppingtour habe ich etwas bemerkt. Normalerweise bekomme ich da schon auf der Hinfahrt Kopfschmerzen. Wahnsinn. Sicherlich spielt auch Yoga eine Rolle, das mache ich jetzt seit 6 Wochen. Ich denke, beides zusammen ergänzt sich einfach ganz prima!
  • Wir haben soviele unterschiedliche, neue Geschmackserlebnise gehabt. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar. Viele Tipps, neue Zubereitungsmöglichkeiten und sehr viel frisches Gemüse das normalerweise nicht auf unserem Speiseplan stand.
  • Ich habe vor einiger Zeit ein Buch gelesen, in dem es hieß, das Frauen die wenig bis keine Milchprodukte zu sich nehmen, keine oder weniger Schmerzen während der Menstruation haben. Schon im ersten Zyklus soll sich das bemerkbar machen. Ja, kann ich bestätigen. Ganz weg waren die Schmerzen nicht, aber deutlich (!) weniger. Ich kam ohne Schmerztablette aus.

Ich habe ja vorher schon vegetarisch mit einem Hang zu vegan gelebt. Aber je mehr man sich damit beschäftigt und sich in die Materie einliest, desto schwieriger wird es „andere Sichtweisen“ zu verstehen. Damit muss ich erst noch  klar kommen. Aber das ist mein Problem… Jetzt zu sagen ich bin 100% vegan, möchte ich nicht. Ich werde sicherlich bei den Schwiegereltern oder bei Bekannten etwas vegetarisches essen, wenn extra für uns gekocht wurde. Meine geliebten Schafffelle oder Lederstiefel werde ich auch nicht aussortieren. Ein gesunder Mittelweg, das ist es was ich anstrebe.

Das Thema ist einfach unglaublich vielfältig und durchaus ein Streitpunkt (wie ich gestern im Yogakurs feststellen durfte). Ich werde einfach weiterhin die Augen offen halten, für alles was da kommen mag. Die Challenge ist offiziell beendet – und wird dennoch für uns angepasst weitergehen.

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Plätzchen backen – dieses Jahr vegan

Oh, ich hab mir übers Wochenende einen dicken Plätzchenbauch angefuttert.

Seit 30 Tagen sind wir jetzt vegan unterwegs, deshalb mussten auch die Plätzchen vegan sein. Ich dachte mir ernsthaft vorher, das man es merken wird, dass die Plätzchen anders schmecken. Aber, gar nicht. Ich kann keinen Unterschied feststellen. Der Liebste meinte zwar die Vanillekipferl seiner Mama sind besser, aber denkt das nicht jeder Sohn?

Es gab Cashew-Vanillekipferl – das Rezept hab ich bei Rapunzel gefunden. Da gibt es noch mehr leckere Rezepte. Und für das erste Mal Vanillekipferl sind sie mir echt gut gelungen. Selbstlob stinkt, ich weiß, aber ich bin noch immer begeistert.

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Dann gab es noch lecker Zimtsterne. Leider mit viel Zucker, aber ich wollte so gerne welche machen.

Das Rezept hab ich hier gefunden. Ich hab keine Alufolie verwendet, der Teig war nämlich ganz schön klebrig. Mit mehr gemahlene Nüsse würd es wohl  besser funktionieren.

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Die runden Kugeln die man auf dem letzten Foto sieht, sind aus dem Buch von Attila Hildmann. Auch sehr lecker.

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Seit gestern Nachmittag hat es beinahe durchgehend geschneit, total schön. Und so passend, wir waren Abends noch auf dem Christkindlmarkt, da schlägt mein Weihnachtsherz gleich höher!

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Tag 19

Die Zeit verrinnt förmlich. Unsere Challenge… hmm… die kriecht so vor sich ihn um ehrlich zu sein. Ganz am Anfang hochmotiviert, nach einer Woche ebenfalls noch ganz guter Dinge. Es ist nicht so dass wir nicht möchten, aber das Leben kommt uns gerade irgendwie dazwischen. Wir befolgen schon die Grundregeln (*hust*) aber haben ein paar mehr Ausnahmen reingepackt. Der Liebste ist krank und ich hatte gerade ziemlich viel Stress im Büro. Also find ich, das ist OK. Zucker habe ich seit Beginn noch keinen angerührt, Weizen schon, einmal musste einfach ein Pizzabrot sein (ohne Käse versteht sich) und gestern Abend gab es Nudeln. Ich hab es einfach nicht mehr ohne Nudeln ausgehalten.

Da es für uns ja nicht um das Abnehmen geht, find ich das auch ok. Wir versuchen halt jetzt – sollte es nochmal zu Ausnahmesituationen kommen – Hartweizennudeln durch Dinkel zu ersetzen. Aber das machen wir eigentlich sowieso. Zucker brauch ich weiterhin keinen (dank Agavendicksaft) und vegan ist auch kein Problem. So kann es also weitergehen. Obwohl ich ganz ehrlich sein muss – ich freue mich auf eine Pizza Rucola aus dem Holzofen, die werde ich mir ganz definitiv gönnen.

Ich will die Challenge gar nicht schlecht machen, sie hat auch weiterhin immense Vorteile

  • ich bin beispielsweise viel länger satt, als mit meiner herkömmlichen Ernährung. Ein Beispiel: Vorher gab es zum Frühstück oft zwei Scheiben Dinkelbrot mit Zwergenwiese-Aufstich und bissl Gemüse. Auch diese Woche habe ich mir das mitgenommen, mit dem Ergebnis um 10:30 Uhr HUNGER. Das gab es bei allen anderen Frühstücksvarianten von Attila nicht. Da war ich wirklich pappsatt bis Mittag. Frühstück werd ich mir also auf jeden Fall so beibehalten. Klar, manchmal muss es auch mal schneller gehen, dann is auch  mal ein Brot OK, aber sicher nicht mehr auf Dauer.
  • Gewicht hab ich bisher halten können. Also -4kg seit Beginn. Ist nicht weiter nach unten, aber das ist auch OK so.
  • Ich fühle mich fit, also keine Anzeichen von Schlappheit oder Kopfschmerzen.

Wir werden auf jeden Fall weitermachen, aber evtl. mit Abwandlungen die für uns OK sind, auch wenndie Challenge das nicht so vorsieht. Aber ich bin der Meinung, das sollte jeder so handhaben wie er sich wohlfühlt.

Zucchini-Schiffchen (eigentlich ist das Rezept mit Aubergine, die mögen wir aber nicht) mit Kidney-Bohnen, überbacken mit Mandel/Thymian-Creme

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Weltleckerste Linsensuppe. Die gab es nun schon öfter, weil sie wirklich sehr sehr gut schmeckt!

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Pilz/Mandel-Lasagne

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