Wetter bescheiden, Laune gut

Wer hätte das gedacht? In Berlin 20 Grad und Sonnenschein und hier in Italien heiße 13 Grad und Regen…

Wir versuchen das Beste aus der Situation zu machen, die Gegend ist einfach wunderschön und zum verlieben.

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Italien… wir kommen

Der erste Urlaub mit dem Herbstmädchen steht an. Ich bin sehr aufgeregt und schon eifrig am packen. Heute Nacht fahren wir los. 8 Stunden reine Fahrzeit, ich bin gespannt. Mit Hund, Kind und Kegel in den Süden.
Ich melde mich, ganz vielleicht, zwischendurch mal mit ein paar Fotos, ansonsten lesen wir uns in zwei Wochen wieder!

Ich lasse noch ein paar Fotos aus den vergangenen Tagen hier! <3

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Einschlafritual

Rituale sind wichtig. Mir. Und ich glaube für ein Baby ebenso. Als ich heute das Herbstmädchen ins Bett gebracht habe, war ich so glücklich dass ich sie habe und mir wurde bewusst wie wichtig diese Art des Einschlafens  für uns ist.

Es gibt ja sehr viele verschiedene Meinungen dazu, wie ein Baby einzuschlafen hat. Tja. Das kann man erreichen weil man Glück hat und das Kind gerne und viel schläft oder vielleicht auch mit Fragwürdigen Methoden wie „Ferbern“ … „Jedes Kind kann s*chlafen lernen“ ….

Wir möchten das auf gar keinen Fall für unser Herbstmädchen. Da nehme ich schlaflose Nächte, spätes Zubettgehen etc. gerne in Kauf. Weiß aber, mein Baby hat das Gefühl ich bin IMMER für sie da. Sie kann sich sicher, wohl und geborgen fühlen. Mit jeder Faser meines Körpers versuche ich dem Herbstmädchen das zu vermitteln.

Erst vor einiger Zeit habe ich wieder den Tipp bekommen sie einfach schreien zu lassen, nach zwei Stunden schläft sie schon ein. Und nach drei Tagen, wirst du sehen, da ist das überhaupt kein Thema mehr. Aber was geht da in so einem kleinen Menschlein kaputt? Kommt für mich also nicht in Frage. Ich denke nicht einmal darüber nach.

Eigentlich wollte ich euch aber von UNSEREM Einschlafritual erzählen.

Wir versuchen relativ pünktlich gegen 18:00 Uhr zu essen, danach wird noch einmal mit dem Papa rumgetobt. Wenn wir merken, das Herbstmädchen wird müde (Augenreiben, gähnen, weinerlich werden) – so gegen 19:00 Uhr – dann mache ich mich auf ins Schlafzimmer um die Fenster noch einmal zu öffnen, Rollos zu schließen, Duftlampe anzumachen (Sandmännchen-Duftöl von Stadelmann – hilft den Tag zu verarbeiten und wird nur an sehr vollgepackten Tagen eingeschaltet, oder wenn ich merke sie braucht bestimmt länger um einzuschlafen weil sie sehr unruhig ist), die rote gedimmte Lampe anzuschalten.

Wir gehen zusammen mit dem Herbstmädchen ins Badezimmer. Entweder wir Baden (einer zusammen mit ihr in der großen Wanne) oder wir kommen gleich zum Hauptpunkt. Der Babymassage. Erst der Oberkörper, die Arme, die Beine, der Rücken… Meistens ist sie dann schon so müde, dass gar nicht alle Körperregionen möglich sind. Wir massieren mit einem wunderbaren Bio-Babyöl (das hier regional hergestellt wird) mit Lavendelduft (der beruhigend wirkt). Während Windel und Schlafanzug angezogen werden singen wir für das Herbstmädchen. Momentan hoch im Kurs „Schlaf Anne schlaf“ – wobei wir den Namen natürlich gegen Herbstmädchen austauschen ;)

Der Liebste trägt sie dann ganz eng angekuschelt ins Schlafzimmer, wo ich schon auf sie warte und sofort stille. Manchmal schläft sie direkt dabei ein, meine Hand streichelt ihr Gesicht, ich singe oder summe. Es gibt Tage, da braucht sie länger um in den Schlaf zu finden, da nehme ich sie fest in den Arm, Schaukel sie, trag sie umher, singe, streichle… Wenn ich merke, ich brauche eine kurze Pause, löst mich der Liebste für ein paar Minuten ab, damit ich kurz durchschnaufen kann. Ich übernehme wieder und meistens schläft sie direkt danach ein.

An „schlechten“ Einschlafabenden mache ich mir bewusst, dass sie so vieles zu verarbeiten hat, sie lernt so viele neue Sachen, die Zähne kommen… Da könnten wir sehr wahrscheinlich auch nicht gut einschlafen. Ich versuche ihr das Gefühl zu geben, dass es völlig in Ordnung ist, wenn sie um sich haut, weint oder zappelt. Irgendwann kommt der Punkt, da fällt alles ab und sie kann friedlich einschlafen.

Auch wenn es vielleicht der anstrengendere Weg ist. Ich bin mir sicher – für uns – ist es der absolut richtige!!!

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Ein Tag im April

Maria hatte die wunderbare Idee, jeden Monat einen Tag festzuhalten. Ich habe gestern mal wieder ein bisschen mitgeschrieben.

Vormittag 

Das Herbstmädchen wird gegen halb 7 (was ausschlafen gleich kommt) munter (natürlich nicht mit durchschlafen ;) ), der Liebste steht mit ihr auf und lässt mich noch ein Stündchen schlafen.

Gleich nach dem aufstehen stille ich das Herbstmädchen und schalte die erste Maschine Wäsche an. Danach räume ich bissl hier, bissl dort, wische auf dem Kühlschrank die Staubschicht weg.

Dann machen wir gemeinsam das Frühstück. Müsli für uns, gebackene Birne in Mandelmus für das Herbstmädchen. Sie isst schon eifrig und verputzt beinahe eine ganze Birne. Schmeckt aber auch echt lecker. Abräumen, Kind, Tisch und Boden abwischen.

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Das Herbstmädchen wird vom Liebsten in den Schlaf geschunkelt und ich dusche mich und mache mich ausgehfertig. Es geht auf den Flohmarkt ein paar Örtchen weiter. Um 9:45 und wir fahren los.

Wir wandern über den Flohmarkt – das Herbstmädchen auf dem Rücken – und finden ein paar nette Kleinigkeiten. Danach geht es zum Mittagessen zu den Schwiegereltern. Raclette. Für das Herbstmädchen gibt es ein paar extra Zuchini und eine Süßkartoffel.

Nachmittag

Das Wetter ist herrlich. Wir nutzen den schönen Tag und machen uns im Garten nützlich. Pläne für ein neues Beet werden gemacht, wir bauen ein kleines Insektenhotel und liegen auf einer Decke im Gras. Ich freue mich so sehr, dass alles was ich angebaut und vorgezogen habe, schon soooo wächst. Habe ich ja schon berichtet.

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Das Herbstmädchen wird müde und schläft noch ein halbes Stündchen, währenddessen planen wir ein paar Sachen für den bevorstehenden Toskana-Urlaub.

Am späten Nachmittag packt mich die Backlust. Ich mache Muffins und Brot und bereite noch gleich das Abendessen vor. Chaos in der Küche. Den Liebsten habe ich solange nochmal mit dem Herbstmädchen in den Garten geschickt.

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früher Abend

Abendessen. Reste vom Mittag. Danach ab in die Badewanne für das kleine dreckige Baby. Es wird geplantscht und gequiekt vor Freude. Danach eine herrliche Massage und schnell ab ins Bett. Um 19 Uhr schläft das Herbstmädchen. Untypische Zeit, eine Stunde früher als sonst. War wohl sehr müde von der vielen frischen Luft. Der Liebste und ich setzen uns mit Zeichnungen und Gartenbüchern auf die Terrasse und unsere Pläne auf Papier zu bringen. Babyphon meldet Alarm. Ich husche rauf ins Schlafzimmer. Oh, ein Glück, nur der Schnuller.

Die ersten beiden Muffins überleben die nächste halbe Stunde nicht.

Wäsche abhängen, an der frischen Luft war die innerhalb weniger Stunden trocken.

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Das Herbstmädchen meldet sich erneut, es ist 19:50. Ich stille sie wieder in den Schlaf. Wir versuchen Tatort zu gucken. Aber vor lauter Plänen und Überlegungen bekommen wir nur die Hälfte mit. Gegen 21:30 Uhr verschwinde ich ins Schlafzimmer und lege mich neben mein wunderbares Baby und bin dankbar.

Der Liebste folgt ein halbes Stündchen später…

Sonntagsfreude

Wie jeden Sonntag nach der Idee von Maria.

Ich freue mich dieses Jahr so sehr aufs „garteln“. So vieles ist schon angebaut (und sprießt bereits) und meine vorgezogenen Tomaten, Paprika und Zuchini sind auch schon wunderwunderschön!

Ich kann es kaum erwarten, sie ins Freie zu setzen und auf eine reiche Ernte zu hoffen.

Überhaupt machen wir grad sehr viel in unserem Garten und mit jedem Tag an dem etwas neues geschafft ist, wächst die Freude und der Stolz.

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