grüne Einblicke

Allzuviele Einblicke in unsere Holzhütte habe ich euch noch gar nicht gewährt. Liegt aber weniger dran, das ich nicht möchte, eher dass noch immer einiges sehr unfertig ist. Bisher komplett fertig und superschön ist das Schlafzimmer, im Rest… ja da fehlt noch so einiges. Aber es eilt ja nix.

Gestern habe ich unsere Grünpflanzen im Lieblingsraum gezählt. Stolze 18 Stück sinds. Ein paar davon habe ich für euch bildlich festgehalten. Ich mag es am liebsten noch grüner. Obwohl ich schon gar nicht mehr weiß wohin damit. Aber da lasse ich mir noch etwas einfallen.

Herbst im Mund II

ich habe es ja angedroht… Derzeit steh ich einfach gerne in der Küche und zaubere jeden Tag ein leckeres Gericht.

Meine Hosen passen noch, also mache ich einfach ungeniert weiter mit der Völlerei!

Es gab lecker Falafelburger mit überbackenen Kürbisspalten. Bis auf den Parmesan sogar vegan. Solche Burger gibt es bei uns öfter. Hier das Rezept.

Weltleckerstes veganes Kürbischili – Eigenkreation. Eigentlich wie „normales Chili“ nur statt dem Hackfleisch eben mit Kürbis. Und ich hab mir das Geschnippel ersparen können, dem Thermomix der Schwiegermama sei dank. Sonst würd ich wohl jetzt noch scheiden… und schneiden…

Ein weiteres Rezept hab ich hier gefunden, hört sich auch sehr köstlich an. Muss ich mir merken und nachkochen.

Kartoffelchips (die leider aufgrund Doofheit von mir auf dem Backbleck angebrannt waren und deshalb gar nicht so Chipsig wie ich mir das vorgestellt hab) mit Pfannengemüse

Die Fotoqualität lässt leider zu wünschen übrig. Zum Essen kommen wir meist erst nach 18 Uhr, wenn es draußen schon furchtbar dunkel ist und aufgrund fehlender Lampen über dem Esstisch (Baustellenlike) sehen die Fotos naja… besch*** aus. Aber ihr werdet es mir nachsehen (müssen) hihi…

Ab durch die Hecke

Am Samstag haben wir endlich angefangen unsere Hecke zu pflanzen. Ein neuer Garten in dem nichts angelegt ist, bedeutet zwar absolute Narrenfreiheit bei der Gestaltung, aber leider ist es doch grad am Anfang noch ziemlich kahl und leer. Unsere Holzhütte steht total abseits und auch absolut allein,  somit haben wir weder Sicht, – noch Windschutz. Eine Hainbuchen-Hecke soll da Abhilfe schaffen.

Während des Einpflanzens hat es leider so stark geregnet, dass es statt der geplanten 12 Meter nur 2 Meter wurden und wir alle triefend nass und dreckig von oben bis unten aufgegeben haben.  Also hieß es Sonntag Nachmittag nochmal ran an die Spaten. Nach weiteren 2,5 Stunden war es geschafft! Die Hecke steht und wächst hoffentlich gut an.
Ja, ich gebe zu, mickrig sieht sie noch aus, aber das ist ja auch noch eine Babyhecke…

Damit das Gras der Hecke nicht alle Energie nimmt, haben wir relativ viel abgestochen. Die näcshten Tage kommt noch eine Schicht Miscanthus auf die Erde dann hoffen wir die Hecke übersteht den Winter.

Zum Thema Alleskönner Miscanthus gibts demnächst ein paar mehr Informationen…

Sonntagsfreuden

nach einer Idee von Maria 

meine Sonntagsfreude.. tja.. die letzten Tage ist mir mal wieder bewusst geworden, was mein Körper in den vergangen Monaten geleistet hat. Ich bin wirklich stolz auf meinen Körper, bereits ein paar Wochen nach dem Verlust unseres Babys hat sich ein normaler Zyklus eingestellt, wie ein Uhrwerk! Ich bin froh darüber mich so auf alles verlassen zu können.

Ein paar Kleinigkeiten wie beispielsweise Eisenmangel werde ich jetzt noch beheben und mir einfach generell gutes tun. Damit mein Körper ein DANKE für seine wundervolle Arbeit erhält, die er leistet!

Gerade fühle ich mich wie eine aufgehende Blüte. Ja, ich weiß, das hört sich furchtbar abgedroschen an… Aber zumindest körperlich kann ich sagen, ich bin wieder voll da…

Filmtipp: Plastic Planet und Taste the Waste

Zwei wirklich tolle Filme möchte ich euch ans Herz legen. Zwei Filme die zum Nachdenken oder vielmehr zum Umdenken anregen!

Taste the Waste – den haben wir uns vor einigen Woche bereits angesehen, doch ein paar Geschichten daraus haben sich eingebrannt. 50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung  –> den Trailer und weitere Infos findet ihr hier

Auch wir sind nicht frei „von Schuld“. Bei uns werden auch Lebensmittel schlecht und landen dann im Müll. Asche auf unser Haupt. Ganz im Ernst! Wir sollten uns schämen. Aber…! Seitdem wir den Film gesehen haben ist es deutlich weniger geworden. Wir kaufen einfach gezielter und kochen viel mit Resten. Das haben wir zwar vorher auch schon gemacht, aber seitdem ziehen wir das konsequenter durch. Ein bisschen Verbesserungspotential haben wir aber noch immer. Ein Schritt nach dem anderen, wenn viele so denken, dann bringt das doch schon einiges!
Plastic Planet – stand schon seit Monaten auf meiner Liste und hüpfte mir letzte Woche auf dem Flohmart für 0,50€ in den Jutebeutel. Am gleichen Abend noch verschlungen und seitdem… läuft mein Leben ein bisschen anders. Ich habe ja schon ein paar Mal über die Nachteile von Plastik geschrieben, aber WIE gravierend es tatsächlich um unsere Gesundheit und um Mutter Natur steht. Tja, das hatte ich wohl ganz ganz tief in mir vergraben. Wenn ich darüber nachdenke, stellen sich mir alle Haare auf. Gruselig!

Das sehr sehr viele Produkte die wir tagtäglich benutzen aus oder mit Bisphenol-A hergestellt sind, ist wirklich erschreckend. Der Film zeigt auf, welche Schäden diese giftigen Stoffe anrichten können. Über Zentrum der Gesundheit habe ich noch ein paar weitere Informationen gefunden. Schnuller, Einwegflaschen, Aufbewahrungsboxen für Lebensmittel… überall findet man diesen und andere gesundheitsschädliche Stoffe.

Wir werden nun nach und nach unseren Hausstand umrüsten, Stück für Stück ersetzen. Schon jetzt verwende ich keine Plastikschüsseln mehr für mein Mittagessen in der Arbeit, heute sieht das ganz so aus:

Macht nicht mehr Umstände und ist um ein vielfaches gesünder.

Schon bevor ich den Film gesehen habe, kam uns fast kein Plastik ins Haus. Gänzlich lässt es sich wohl nicht vermeiden, aber wenn wir es zu 80% schaffen, bin ich sehr glücklich! Es fängt bei der Zahnpasta an (die bei mir in der Alutube ist) und geht bis über Lebensmittelverpackungen. Erschreckend, wenn man die Augen erst einmal aufgemacht hat.

Ich wünschte jeder hätte diesen Film gesehen!!