Sonntagsfreude

Das Herbstmädchen steht mit ihren eigenen Beinen im Leben. Ganz fest.

Schön und Erschreckend zu gleich…

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Nach einer Idee von Maria.

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Konsumverzicht 4.0

Konsumverzicht – was bedeutet das für mich?

Ich möchte nichts NEU kaufen, dass ich gebraucht kaufen, leihen und geschenkt bekommen kann.

Ich tausche Kleidung. Und anderes. Privat oder Online.

Ich überlege bevor ich kopflos kaufe und frage mich durch ob jemand etwas, das ich haben möchte, hat und loswerden will.

Und ich leihe und verleihe. 

Bücher, Haushaltsgegenstände oder DVD´s. Vor einigen Wochen hat mich eine liebe Leserin angeschrieben ob mein Angebot noch steht und ich ihr die beiden Filme Plastic Planet und Taste the Waste leihen könnte. Klar. Gerne. Je mehr Menschen diese Filme sehen, desto besser! Und das mache ich natürlich ohne eine Leistung dafür zu erwarten, ich freue mich, wenn sich diese Filme verbreiten.

Diese Wochen kamen sie zurück und ich bin sprachlos, als Dankeschön haben wir nämlich ganz unglaublich zauberhafte Stulpen bekommen. Tausend Dank dafür! Ist das nicht schön? Man kann sich das Leben gegenseitig so schön machen, so bereichern.

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Kürzlich half ich zwei Freundinnen bei dem Thema Tragetuch/Tragehilfe. Da sehe ich keinen Grund etwas abzurechnen. Aber als Dankeschön erhielt ich beide Male Gemüse und Obst aus dem Garten. Ein richtiger schöner kleiner Tauschkreis.

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Das macht ein richtig gutes Gefühl. Ich helfe mit meinem Wissen und bekomme dafür so tolle Sachen.

Ich möchte das gerne weiter so handhaben. Auch umgedreht natürlich. Wenn ich mir etwas ausleihen darf, dann bedanke ich mich dafür mit einer Kleinigkeit. Macht doch einfach mit!

Spielen und Lernen II

Wir haben mal wieder umgeräumt. Abwechslung braucht das Herbstmädchen und mir macht es auch total viel Spaß ihr die Sachen vorzubereiten.

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Wenn es regnet wir es IM Haus schnell langweilig und die Stimmung kippt. Ich bin froh, dass wir hier so einen großen Garten haben in den wir auch bei Regenwetter können. Matschhose an und raus. Zumindest für ein paar Minuten. Und wenn das gar nicht geht, dann versuche ich ihr einen Ausgleich zu geben, damit sie sich „auslasten“ kann. Wir spielen zusammen, sie spielt alleine. Je nachdem wie die Stimmung ist.

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Gestern hat sie die Küchenschränke ausgeräumt und eine offene Packung Milchreis erwischt und promt über den Boden verteilt. Da hab ich einfach den ganzen Reis in eine Schüssel gekippt und sie mit Löffel und Reis hantieren lassen. Sie war 20 Minuten wirklich ganz intensiv dabei und hat geschüttet, geworfen und gewerkelt. Danach hab ich zwar ebenso lange zum aufräumen gebraucht, aber dieses Glitzern in den Augen war es wert.

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Plastikfrei in der Küche

Ja, das Thema Plastikfrei spielt immer noch, immer wieder eine große Rolle. Beim Einkauf hat sich Plastik fast erledigt, wir bekommen ja die Biokiste geliefert und wenn ich den Rest im Biomarkt einkaufe, verwende ich dort nicht einmal die Papiertüten. Einiges – wie Nudeln – bleibt aber leider in Plastik verpackt. Auch im Biomarkt.

Wie es bei uns im Badezimmer (fast) ohne Plastik funktioniert, habe ich euch schon einmal erzählt. Als nächstes möchte ich gerne Holzzahnbürsten testen, wir haben zwar eine elektrische, aber auch noch Handzahnbürsten für unterwegs und für das Herbstmädchen.

In der Küche haben wir tatsächlich beinahe kein Plastik mehr, noch ein paar alte Schüsseln, die aber eigentlich nur zum ausräumen für das Herbstmädchen da sind. In Gebrauch sind die nur noch wenn keine andere Alternative mehr frei ist. So eine Umstellung von Plastik auf Alternativen (Glas, Edelstahl, Keramik..) geht natürlich nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit und Geld. Und da wir uns auch im Konsumverzicht üben, möchte ich nichts was noch in Gebrauch ist, einfach wegwerfen und dafür etwas neues kaufen. Das wäre ja irgendwie auch verkehrt. So versuche ich, beispielsweise die Schüsseln die ich nicht mehr in der Küche haben möchte, für anders zu verwenden, also Aufbewahrungskisten für Krimskrams, ich verschenke sie oder warte tatsächlich bis sie ihre Dienste geleistet haben und kaputt gehen. Dann wird ausgetauscht.

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Kürzlich habe ich ganz tolle Sachen von KidsKonserve über Ramona erstanden. Ich bin total begeistert. Für unterwegs als Trinkflasche für das Herbstmädchen haben wir eine Edelstahlflasche von Pura Kiki oder einen Becher aus Bambus. Ich bin ja immer noch begeisterte Emil-Trinkflaschen-Fan.

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Da wir kein Fleisch zubereiten, können wir super mit Holzbesteck und Brettern in der Küche arbeiten. Ich habe ganz harte Bambusbretter, die alle paar Wochen mal mit (Oliven)Öl eingerieben werden und ansonsten nur heiß gewaschen werden.

Zum Reinigen von Geschirr oder Arbeitsflächen verwende ich wiederverwendbare Tücher die man im Drogeriemarkt bekommt und heiß waschen kann.

Zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, sammle ich alte Gläser (Oliven, Kichererbsen, Mais….). Oder größere Gläser dürfen auch mal neu gekauft werden. Wir füllen alles sofort um, sobald die Packung geöffnet wurde.

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Was mir aktuell noch ein Graus ist, sind die Plastikflaschen in denen Spülmitteln etc. aufbewahrt wird. Wobei ich auch hier schon umgestellt habe. Für den Geschirrspüler gibt es schon lange keine Tabs mehr, da wir mit der Spülleistung nicht zufrieden waren. Wir sind auf Pulver umgestiegen, das 1. im Karton verkauft wird und 2. super ergiebig ist. Wenn das leer ist, probiere ich aber aus Geschirrspülmittel nach diesem Rezept selber zu machen.

Einfrieren geht auch ohne Plastik, Maria hat es bereits getestet.

Schritt für Schritt…

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