Ein Tag im Februar

Endlich kann ich auch mal wieder mitmachen. Ein Tag im Februar, die Idee kommt von Maria.

Morgens

Nachdem wir die letzten Wochen immer schon zwischen 04:00Uhr und 04:30 Uhr wach waren, haben wir ausnahmsweise mal wieder bis 06:00 Uhr geschlafen. Ein ganz anderes Lebensgefühl. Also gleich aufstehen mit dem Herbstmädchen ins Bad, Windeln runter und nackig strampeln. Solange kann ich duschen und Haare waschen.

Danach gleich die erste Ladung Windeln in die Maschine, die getrockneten Windeln runter und ab damit ins Schlafzimmer.

Frühstücksbrei und Tee für mich. Eine Runde stillen für das Herbstmädchen und nochmal ein bisschen nachschlafen. Ich surfe solange mit dem Handy im Internet und freue mich über schöne Fotos auf Instagram. Nach 30 Minuten wird das Baby wach und wir machen uns auf um die Windeln zu stopfen und ein bisschen Ordnung zu schaffen.

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Vormittag

Ich bringe das Herbstmädchen zur Oma, ich bin nämlich mit zwei Freundinnen verabredet. Freunde von uns haben diese Woche ein Baby bekommen. Und weil das in Bayern irgendwie dazugehört, haben wir das Haus ein bisschen geschmückt.

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Das Herbstmädchen hatte sichtlich Spaß bei der Oma und ist vom spielen ganz schön erledigt, schnell nach Hause, stillen und eine Runde schlafen. Natürlich nur AUF der Mama. Mit Niedlichkeitsfaktor 100.

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Mittags

Eine Kleinigkeit zu essen. Und ein Anruf bei meiner Oma um zu erfahren wie es meinem Opa geht. Leider nicht gut, danach bin ich ziemlich fertig und kämpfe mit den Tränen. Eigentlich wollten wir ihn besuchen, aber die Oma meint, das ist heute keine gute Idee. Irgendwie kein guter Tag, der Liebste war über Nacht in München, ich fühle mich krank, das Herbstmädchen rotzt und da wird mir einfach alles zuviel. Zum Glück habe ich im Kühlschrank eine Tafel (vegane) Reismilchschokolade die ich komplett aufesse. Danach geht es mir ein bisschen besser.

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Nachmittags

Wir räumen ein bisschen auf, schieben Zeug von links nach rechts, gucken Bücher an, hören Anna Kaffeekanne und vertrödeln ein bisschen Zeit. Die Sonne kommt raus und weil ich mich nicht gut fühle, packe ich das Baby in den Kinderwagen und wir schieben los. Zum Glück schläft das Herbstmädchen gleich ein (manchmal müssen wir umdrehen, weil der Kinderwagen eigentlich gar nicht so „in“ ist) und wir können eine halbe Stunde marschieren. Danach waren wir noch ein bisschen im Garten, Frischlufttanken. Das tat gut und hat die Nase ordentlich durchgepustet.

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Wir verziehen uns ins Schlafzimmer, wo das Herbstmädchen nackig nur mit Stulpen an den Beinen am Bett strampeln darf. Das macht ihr so großen Spaß und ich muss ganz viel Lachen. Danach wird erstmal gestillt. Lange und mit viel kuscheln.

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früher Abend

Eine neue Ladung Wäsche, Geschirrspüler und Müll rausbringen. Die üblichen Verdächtigen also.  Das Herbstmädchen spielt solange mit sich selbst und ich freue mich dass das immer öfter klappt.

Ich schreibe dem Liebsten eine SMS wann er denn nach Hause kommt. Schlechte Nachricht, er steht im Stau. Sowas blödes. Ich bereite trotzdem Abendessen vor. Karotten/Spinat-Salat und vegane Energietaler aus dem Biomarkt (in der Hoffnung die Energie kommt zu uns). Als er endlich endlich nach Hause kommt ist das Herbstmädchen schon ganz schön müde und wir beeilen uns mit dem Essen.

Abend

Das Herbstmädchen wird massiert und mit Gesundwerdsachen eingecremt, wir stillen und beide fallen wir gegen 20:00 Uhr in einen tiefen Schlaf (bis 21:30 ;) ) …. Der Liebste schläft derzeit auf der Couch, weil wir eben so krank sind, er hustet, wir rotzen. Das macht alles keinen Spaß…

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Hoffen wir ein Tag im März wird ein bisschen besser…

die letzten Tage

Wir sind leider noch immer nicht fit. Ach, langsam aber sicher nervt es tierisch. Dazu kommen ein paar andere Kleinigkeiten die mich gerade echt ziemlich am Zahnfleisch gehen lassen. Über soviele Sachen möchte ich bloggen, aber derzeit fehlt gerade die Kraft und auch die Zeit. Deshalb habe ich ein paar meiner Lieblingsfotos der letzten Tage rausgesucht, damit der Blog hier nicht verstaubt.

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Sonntagsfreude

Wie jeden Sonntag nach der Idee von Maria.

Obwohl wir noch immer ganz schön krank sind (heute geht es mir wieder besser, dafür ist das Herbstmädchen wieder arg verschnupft), haben wir heute einen wunderschönen Spaziergang an der Sonne gemacht. Es ist so schön, so frühlingshaft. Und während dem Spaziergang haben wir festgestellt, dass es vor zwei Jahren ebenso schön war. Da sind wir nämlich umgezogen. Fast auf den Tag genau.

Unglaublich was in zwei Jahren alles passiert ist. Jetzt liegt hinter mir das kleine Herbstmädchen und quietscht und sabbert vergnügt vor sich hin. Ach, wie schön so ein kleiner Rückblick auf das was war. Und ein gutes Gefühl für das was kommen mag! Eine echte Sonntagsfreude!

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Krankenlager. Noch immer…

Seit fast zwei Wochen herrscht hier Krankenlagerstimmung. Mal besser mal schlechter. Seit Anfang der Woche liegt der Liebste flach, ich kränkle so vor mich hin und das Herbstmädchen ist wieder einigermaßen fit. Aber heute da hat es mich nochmal richtig erwischt. Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, belegte Ohren… Eigentlich wäre heute mein Ausflug nach Wien auf dem Plan gewesen. Aber die Gesundheit geht vor und so bleiben wir also zu Hause und werden wieder gesund.

Rumliegen, Obstsalat und Muffins essen und dem Herbstmädchen beim wachsen und Quatsch machen zusehen. Und … dem ersten Zahn beim wachsen zusehen. 1-2mm ist er schon draußen. Das tut weh und nervt. Aber irgendwie ist es doch ein Meilenstein. Wow!! Der erste Zahn!!!

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