Tag 19

Die Zeit verrinnt förmlich. Unsere Challenge… hmm… die kriecht so vor sich ihn um ehrlich zu sein. Ganz am Anfang hochmotiviert, nach einer Woche ebenfalls noch ganz guter Dinge. Es ist nicht so dass wir nicht möchten, aber das Leben kommt uns gerade irgendwie dazwischen. Wir befolgen schon die Grundregeln (*hust*) aber haben ein paar mehr Ausnahmen reingepackt. Der Liebste ist krank und ich hatte gerade ziemlich viel Stress im Büro. Also find ich, das ist OK. Zucker habe ich seit Beginn noch keinen angerührt, Weizen schon, einmal musste einfach ein Pizzabrot sein (ohne Käse versteht sich) und gestern Abend gab es Nudeln. Ich hab es einfach nicht mehr ohne Nudeln ausgehalten.

Da es für uns ja nicht um das Abnehmen geht, find ich das auch ok. Wir versuchen halt jetzt – sollte es nochmal zu Ausnahmesituationen kommen – Hartweizennudeln durch Dinkel zu ersetzen. Aber das machen wir eigentlich sowieso. Zucker brauch ich weiterhin keinen (dank Agavendicksaft) und vegan ist auch kein Problem. So kann es also weitergehen. Obwohl ich ganz ehrlich sein muss – ich freue mich auf eine Pizza Rucola aus dem Holzofen, die werde ich mir ganz definitiv gönnen.

Ich will die Challenge gar nicht schlecht machen, sie hat auch weiterhin immense Vorteile

  • ich bin beispielsweise viel länger satt, als mit meiner herkömmlichen Ernährung. Ein Beispiel: Vorher gab es zum Frühstück oft zwei Scheiben Dinkelbrot mit Zwergenwiese-Aufstich und bissl Gemüse. Auch diese Woche habe ich mir das mitgenommen, mit dem Ergebnis um 10:30 Uhr HUNGER. Das gab es bei allen anderen Frühstücksvarianten von Attila nicht. Da war ich wirklich pappsatt bis Mittag. Frühstück werd ich mir also auf jeden Fall so beibehalten. Klar, manchmal muss es auch mal schneller gehen, dann is auch  mal ein Brot OK, aber sicher nicht mehr auf Dauer.
  • Gewicht hab ich bisher halten können. Also -4kg seit Beginn. Ist nicht weiter nach unten, aber das ist auch OK so.
  • Ich fühle mich fit, also keine Anzeichen von Schlappheit oder Kopfschmerzen.

Wir werden auf jeden Fall weitermachen, aber evtl. mit Abwandlungen die für uns OK sind, auch wenndie Challenge das nicht so vorsieht. Aber ich bin der Meinung, das sollte jeder so handhaben wie er sich wohlfühlt.

Zucchini-Schiffchen (eigentlich ist das Rezept mit Aubergine, die mögen wir aber nicht) mit Kidney-Bohnen, überbacken mit Mandel/Thymian-Creme

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Weltleckerste Linsensuppe. Die gab es nun schon öfter, weil sie wirklich sehr sehr gut schmeckt!

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Pilz/Mandel-Lasagne

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Waldgeschichten

Nach Feierabend muss es derzeit schnell gehen wenn wir bei der Hunderunde noch was sehen möchten. Gestern Nachmittag waren der Liebste und ich kurz im Wäldchen unterwegs, ganz schön gruselig so in der Dämmerung. Wenigstens haben wir zwei Wachhunde dabei. Eigentlich war ich auf der Suche nach Weihnachtsdekozeugs, aber irgendwie – es war wohl schon zu duster – fand fast gar nichts den Weg in meine Tasche… Zumindest ein paar Fotos durften aber mit nach Hause.

Heute soll es angeblich schneien… Davon ist hier noch nichts zu bemerken, es ist dunkelgrau und regnerisch draußen. Ich hoffe der Schnee kommt auch zu uns! Dann können wir uns das ganze Wochenende gemütlich verkrümeln!

Veröffentlicht in Natur

Tatsächlich… Es weihnachtet schon…

Irgendwie bin ich schon seit Wochen damit beschäftigt mir tolle Geschenke einfallen zu lassen. Das ist mir glücklicherweise geglückt, meine Lieben dürfen sich freuen. Am Wochenende ist also schon der erste Advent, wahnsinn….

Vieles ist aber noch zu erledigen, die restlichen Geschenke einkaufen, den Adventskalender für den Liebsten befüllen, Weihnachstkarten vorbereiten und Dekozeug ausgraben. Denn bisher sieht es  in der Holzhütte noch gar nicht nach Weihnachten aus. Die einzige Deko die es vom Wald in die Hütte geschafft hat ist noch etwas mickrig.

Ich freue mich auf gemütliche Adventssonntage mit Ausflügen in die Natur, auf Christkindlmärkte, Mützentragewetter, den ersten (richtigen) Schnee, Kalte Füße, Abende vor dem Kamin mit einem guten Buch oder einem tollen Film und natürlich die Familie. Hui, ich liebe Weihnachten! Wie damals… als Kind. Ganz aufgeregt bin ich, wenn es dem heiligen Abend zugeht, mit roten Backen und voller Ungeduld.

Liebes Universum

manchmal tut es ganz gut, seine Wünsche und Hoffnung an das Universum oder eine andere höhere Macht zu schicken. In der Hoffnung und in dem Glauben das man erhört wird. Wer weiß.

So viele Wünsche und Hoffnungen habe ich, Wünsche an denen ich arbeite, soweit ich eben kann. Den Rest werde nicht ich entscheiden. Aber ich habe das Gefühl mein Möglichstes getan zu haben. In jeglicher Hinsicht.

Irgendwie sogar ein gutes Gefühl, einmal die Verantwortung abgeben zu können. Nicht für alles verantwortlich zu sein. Akzeptieren, dass man vieles einfach nicht in der Hand hat.

Floristenschwester♥

ich hatte ja versprochen, von Zeit zu Zeit über mein Floristenschwester♥ zu berichten. Schließlich ist sie so fleißig, das hat sie sich verdient.

Im September war eine Aufgabenstellung folgende:

Gestalten sie einen herstlichen Kranz nur mit gesammelten Werkstoffen
Durchmesser 80cm

Präsentiert wurde der wunderschöne Kranz (und auch die Werkstücke der anderen) auf dem Petersfriedhof in Straubing.

Stundenlang hat sie die Materialen gesucht, gefunden, geschnippelt, transportiert… (dazu am Ende noch mehr.. ) Und die Arbeitszeit um diesen Kranz zu binden war auch nicht wenig. Wie immer aber begeistert mich ihr Ergebnis absolut!

Der Transport von vielen Naturmaterialen jedoch,  gestaltet sich oft gar nicht so einfach…