Spielzeugkiste

Immer wieder (zum Beispiel hier und hier)zeige ich mit was das Herbstmädchen aktuell spielt. Derzeit (das Herbstmädchen ist jetzt 15,5 Monate) sieht das so aus bei uns:

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Ich versuche spätestens alle paar Tage die Spielsachen auszutauschen oder woanders hinzustellen, sodass sie wieder interessant werden. Funktioniert ziemlich gut. Ich finde wir haben vergleichsweise sehr wenig Spielzeug und die Hälfte davon ist sogar verräumt. Meistens spielt das Herbstmädchen jedoch eh mit den gesammelten Einmachgläsern oder unseren Schüsseln. Bücher sind immer der Hit, mittlerweile kann sie schon Tiere benennen und vieles zuordnen und zeigen wenn man sie danach fragt. Echt sehr niedlich zu beobachten. Puppenmama ist sie ebenfalls. Es gibt eine aus Stoff, die sie von der Oma zur Taufe bekommen hat und eine andere die noch aus meiner Kindheit stammt. Holztiere und Holzbausteine sind auch gerade oder immer noch schwer angesagt. Die meisten Spielzeuge (u.a. auch Holztiere) sind noch aus unserer Kindheit, selbst gemacht oder vom Flohmarkt.

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Ach… und nicht das ihr denkt, hier wäre immer so ordentlich aufgeräumt… meistens sieht das so aus:

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Tragen – eine Alltagserleichterung gerade mit Kleinkind

Babys sollen getragen werden – das leuchtet vielen ein und ganz ganz viele Eltern tragen ihre Babys auch bereits. Aber wie ist das wenn aus Babys Kleinkindern werden?

Ich möchte euch erzählen, wie es bei uns ist. Getragen wurde das Herbstmädchen schon mit drei Tagen das erste Mal. Seitdem täglich. Mehrmals. Unterwegs sowieso. 

Aber auch im Haus ist das Tuch oder die Tragehilfe oft DIE Lösung.

Anfangs schlafen die Babys noch sehr oft und sehr viel im Tuch, je älter und aktiver sie werden allerdings ist das nicht mehr der Fall.

Meist so um den vierten/fünften Monat möchten die Zwerge mehr sehen von der Welt. Was die Mama/der Papa da so macht. Das geht allerdings schlecht wenn sie vor dem Bauch getragen werden. Die Lösung heißt nun nicht mit dem Gesicht nach vorne zu tragen (warum? Darum!) sondern ab mit den Zwergen auf den Rücken. Eine unglaublich angenehme Tragweise. Oder auch mit dem Sling auf die Hüfte. Die Babys können etwas sehen, sich aber gleichzeitig zurückziehen wenn sie zuviel gesehen haben oder müde sind. Wenn die Kleinen dann auf dem Rücken oder der Hüfte getragen werden, fällt der Haushalt oder der Alltag allgemein gleich noch ein Stück leichter, ohne Zwerg vor dem Bauch.

Nun werden die Babys ja noch aktiver, wollen doch so gerne und können aber noch nicht. Krabbeln, sitzen, laufen. Und auch wenn sie es endlich erlernt haben, ist es doch furchtbar anstrengend. Und so spannend alles. Schlafen ist da völlig out. Weil die Zwerge aber dennoch ihre Pausen brauchen, sage ich ganz klar, ab ins Tuch.

Beim Herbstmädchen war/ist es so:

„Power und Action bis zur völligen Erschöpfung, Schlafen? Nöööö! Mama, Tuch! Ahhhhh… Pause…. Und ich kann trotzdem gucken…!“

Auch heute mit über 14 Monaten ist mir das Tuch täglich mehrmals eine große Hilfe. Es gibt Tage da könnte ich definitiv NICHT ohne Tuch kochen oder mal eben durchsaugen. Schade, dass es mit Tuch in der Dusche eher nicht klappt. Derzeit machen wir auch gerne „Einschlaftragen“, funktioniert gerade besser als Einschlafstillen.

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Also nicht nur ihr Babyeltern da draußen tragt eure Herzstücke, auch ihr Kleinkindeltern macht euch das Leben leichter. Euch und das eurer Kinder!

Ermutigende Worte

Immer wieder erfahre ich bei Beratungen (Tragen, Baby Led Weaning etc. ) dass sich viele Mamas von Ihrer Umwelt so sehr verunsichert lassen, dass sie nicht (mehr) auf ihren Mutterinstinkt hören, obwohl sie das eigentlich sehr gerne möchten. Ein paar ermutigende Worte möchte ich deshalb heute hier lassen. Denn, ich finde, es ist wichtig dass man als Mama oder Papa auf das EIGENE Gefühl hört. Auf das Bauchgefühl. Nicht auf das was die Nachbarin der Schwägerin der Großcousine sagt. Man darf auch die Aussage eines Kinderarztes kritisch hinterfragen.

In vielen Bereichen ist es leider ganz alltäglich, man wird teilweise sehr stark unter Druck gesetzt, abwertend kommentiert oder auch abschätzend gemustert.

Vor allem in Sachen „Kindererziehung“ die tatsächlich eigentlich niemanden zu interessieren hat, außer die Eltern selber.

Schläft er schon durch?

Isst sie noch immer nichts?

Stillst du noch? (Meine Geschichte dazu)

Was, sie schläft bei euch im Bett? (Unser Familienbett)

Du impfst nicht??? 

Da kann dein Kind ersticken!

Du verwöhnst dein Kind wenn du sofort springst wenn es weint.

Diese und viele andere Aussagen sind leider Realität.

Wenn man Attechment Parenting (bedürfnisorientierte Erziehung) lebt, dann entspricht man leider nicht der Norm der heutigen Gesellschaft. Ich sage ganz klar leider, denn die Bedürfnisse meines (hilflosen) Babys zu erfüllen ist mich für das selbstverständlichste der Welt. Wie könnte ich nicht auf sein Schreien reagieren? Damit sich seine Lungen stärken??

Mein Appell an euch, die ihr verunsichert werdet. Steht hinter dem was IHR für richtig haltet. Seid selbstbewusst und lasst euch nur auf Diskussionen ein, wenn ihr wirkliches Interesse eures Gegenübers merkt. Wenn jemand nur ungefragt seine Meinung kund tut müsst ihr euch nicht rechtfertigen. Ihr gebt euren Kindern etwas ganz wertvolles mit auf den Weg – Liebe und Vertrauen. Und das passiert nunmal nicht wenn man sein Kind schreien lässt. 

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Vergesst nie: ES IST EURE FAMILIE

(Literaturtipps)

 

Gewinnspielauflösung mit vielen tollen Tragefotos

Was für eine Resonanz! Zu meinem Gewinnspiel habe ich unglaublich viele wundervolle Tragefotos bekommen, ich habe mich über jedes einzelne (und bei manchen mit einer bezaubernden Geschichte dahinter) so sehr gefreut. Habt vielen, vielen Dank für euer Vertrauen und die absolut tollen Bilder! Ich werde – sobald ich Zeit finde – euch allen noch eine Email schicken.

Die schönsten Fotos davon möchte ich euch gerne zeigen. Es war wahnsinnig schwer diese Fotos auszusuchen, alleine hätte ich das nicht geschafft. Der Liebste (der übrigens selber leidenschaftlich gerne fotografiert) war mir dabei eine große Hilfe. Und damit auch ein faires Gewinnspiel möglich ist, habe ich das Herbstmädchen den endgültigen Gewinner ziehen lassen.

Ich hoffe ihr hattet ebenso viel Spaß an dem Gewinnspiel wie ich. Die Firma Mamalila hat mir ja ein Tragecover (das ich in der Tat gerne selber behalten würde) bereitgestellt um es unter meinem Lesern zu verlosen. Ein wirklich großzügiges Angebot. Und passend. Hier auf meinem Blog. Vielen Dank noch einmal dafür!

Die Fotos waren alle ganz toll und unsere Favoriten sind diese hier (ja, mehr als fünf, aber es war auch eeeecht schwer):

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Tragen ist Liebe! Ganz viel davon! Ich finde jedes dieser Bilder zeigt das ganz deutlich.

Gewonnen hat, Julia .. das wundervolle Pool-Bild <3

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Herzlichen Glückwunsch!!! Du bekommst eine Email von mir! :) Ich hoffe ihr anderen seid nicht traurig, ganz bald gibt es wieder eine Verlosung!

Die Sache mit dem Löffel

Das Herbstmädchen isst nun seit ihrem sechsten Lebensmonat am Familientisch mit. Baby Led Weaning von Anfang an. 

Und kürzlich hatten wir ein wunderbares Erfolgserlebnis. Sie hat eine komplette Schüssel mit Müsli ganz alleine ausgelöffelt. Dabei hat sie sich wirklich sehr geschickt angestellt. Aufgeladen, zum Mund geführt, abgeleckt und wieder von vorne. Ich bin ja so stolz auf mein großes Mädchen.

Mittlerweile isst sie wirklich super und auch der Dreck hält sich in Grenzen. Es war wirklich eine gute Entscheidung (für uns die einzig richtige) unserem Mädchen da „freie Hand“ zu lassen.

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