Holzhütteneinblicke – Kinderzimmer

Das Kinderzimmer habe ich euch schon öfter gezeigt, es wandelt sich stetig. Erst Rumpelkammer und jetzt langsam wird es zum Spielzimmer. Fertig ist es natürlich noch immer nicht, aber es wird…  Das Herbstmädchen spielt so gerne darin. (Und wir auch…)

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Familienbett 2.0

Ja, so ist das. Man erzählt begeistert etwas, zeigt Fotos und zwei Tage später sieht alles ganz anders aus. Letzte Woche sah unser Familienbett noch so aus.

Vor vier Tagen fing das Herbstmädchen an, sich im Halbschlaf auf den Bauch zu drehen und zu robben. Nach oben, nach unten… Egal.. Hauptsache los. Viel zu gefährlich natürlich. Zwei Abende bin ich also nicht von ihrer Seite gewichen. Es musste schnell eine Lösung her.

Und weil ich den schlausten Mann der Welt habe, schlafen wir seit zwei Nächten auf wunderbaren 3,2m (DREIMETERZWANZIG) … und es ist herrlich!!! Endlich liegt mein Popo nicht mehr im Beistellbett…

Wir haben unser wunderschönes Bett umgebaut. Das Kopfteil kam ab und den Rest haben wir einfach umgedreht auf den Boden gelegt. Daneben noch eine weitere Matratze die am Wochenende noch in der Höhe angepasst wird und tadaaaa. Familienbett deluxe… Platz für viele weitere Kinder ;) hihi…

Noch ist es ein wenig provisorisch, aber es wird. Vor dem Bett liegt jetzt ein dicker Teppich, im Falle eines Ausbruchsversuches fällt das Herbstmädchen also weder tief noch unsanft. Untertags versuchen wir ihr gerade zu lernen, dass es aus dieser Höhe RÜCKWÄRTS nach unten geht und ich habe das Gefühl, langsam kippt der Schalter.

Ein Glück haben wir das gleich gemacht…

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Im Familienbett

Weil wir gestern ja schon beim Thema einSCHLAFEN waren, noch ein paar Worte zum Familienbett, wie wir es praktizieren.

Noch bevor das Herbstmädchen auf der Welt war, haben wir über E*bay Kleinanzeigen ein wunderbares Beistellbettchen gefunden. Gebraucht, gut, günstig. Vom Schreiner gemacht.

Darin gelegen ist das Herbstmädchen wenn es hochkommt 10 Nächte. In 9 Monaten. Für mich, für uns zu unpraktisch. Ich stille sie in den Schlaf, meistens im sitzen. Danach lege ich sie auf die Matratze und schleiche mich noch einmal für ein, zwei Stunden davon. Wenn ich dann ins Bett komme, bin ich jedesmal wieder überrascht und entzückt, wie sehr man so ein kleines Wesen vermissen kann, wenn man eine Stunde nicht zusammen war. Ich betrachte sie im schwachen Rotlicht und bin meistens so müde, das ich innerhalb von zwei Minuten einschlafe. Manchmal stille ich sie direkt noch einmal, weil ich merke sie wird unruhig.

Der Rest der Nacht verläuft unterschiedlich. In guten Nächten, wird sie ungefähr alle zwei Stunden unruhig (nicht wach) ich drehe mich zu ihr, ziehe mein Shirt hoch und wir beide schlafen noch während dem Stillen wieder ein. In schlechteren Nächten passiert das gerne mal im Halbstundentakt und sie schläft auch nicht direkt wieder ein, sondern erst nach 10-30 Minuten, die sie liegend auf meinem Arm verbringt.

Wir schlafen zusammen unter einer Bettdecke, der Liebste hat seine eigene. Anfangs hatten wir einen Schlafsack, aber auch der hat sich für uns als unpraktisch herausgestellt. Angst, dass ich sie erdrücke oder ihr die Decke über den Kopf ziehe habe ich nicht. Ich vertraue da voll auf meinen Mutterinstinkt.

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Die wesentlichen Vorteile die das Familienbett für MICH hat…

– ich muss nicht aufstehen um zu stillen und werde meistens nicht mal richtig wach

– das Herbstmädchen hat schon die Brust im Mund, da ist es nur unruhig und wird somit auch nicht richtig wach

– ich merke sofort (!) wenn etwas nicht in Ordnung ist, sie schlecht Luft bekommt (wegen einem Schnupfen etc) oder sie schlecht träumt

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Oft lege ich ihr meine Hand auf den Brustkorb, zur Beruhigung. Für sie. Und mich. Oft halte ich auch einfach nur ihre Hand. Und ganz manchmal drehe ich mich sogar von ihr weg. Aber nie für lange.

Das Beistellbett dient derzeit als Ablagefläche und Rausfallschutz. In naher Zukunft ist geplant, das Bett um weitere 90cm zu vergrößern. Für mehr Bewegungsfreiheit. Vor allem für mich ;)

Natürlich muss und darf jeder für sich entscheiden, ob das Familienbett in die Familie passt. Für mich… für uns gibt es nichts natürlicheres und somit auch gar keine Alternative. Wir lieben unser Familienbett. Wenn ihr skeptisch gegenüber dem Familienbett seid, könnt ihr hier ein paar Ammenmärchen nachlesen. Ich kann das nur so bestätigen. Und jedem empfehlen!

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Das rote Tuch das ihr im Beistellbett sehen könnt, ist übrigens unser Geburtstuch – das Tuch und das unser kleines Mädchen direkt nach der Geburt gehüllt wurde. Und auch der Geburtsstein liegt neben dem Bett. Als Zeichen und Erinnerung. Als Schutzstein für das Herbstmädchen.

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Im Kinderzimmer

In der Schwangerschaft wollte ich unbedingt ganz dringend und überhaupt superwichtig das Kinderzimmer fertig haben. Und jetzt, hat das Herbstmädchen noch keine Minute darin verbracht. Obwohl es echt einer der schönsten Räume in der ganzen Holzhütte ist. Hier habe ich euch schon einmal durchs Schlüsselloch gucken lassen.

Die Wickelkommode steht mittlerweile im Schlafzimmer (und verstaubt auch dort, weil wir im Bad am Boden wickeln), der Schrank ist verwaist und beherbergt nur die Sachen die schon zu klein oder noch zu groß sind und das Monstersportgerät das niemand verwendet steht immer noch.

Und trotzdem, jetzt mit den Vorhängen gefällt es mir noch besser im Kinderzimmer. Und wenn das Herbstmädchen mal groß ist, dann werden wir uns vielleicht auch mal dort aufhalten.

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Die wunderschönen Wandhaken gab es vom Schwesterherz zu Weihnachten. Die graue Truhe war ein Hochzeitsgeschenk meiner besten Freundin. Und die Kinderbücher stammen teilweise noch aus unserer Kindheit.

Holzhütteneinblicke

Immer mal wieder zeige ich euch ein paar Einblicke in unsere Holzhütte. Und weil wir vor einer Woche eine neue Couch bekommen haben, dürft ihr mal wieder durchs Schlüsselloch gucken.

Nicht nur die Couch ist neu, auch die Nonomo hängt endlich. Ich finde unser Wohnzimmer hat nun ein ganz anderes Gesicht, aber ich mag es sehr. Es fehlen natürlich noch Details. Teppich, Kissen und Decken. Aber das kommt mit der Zeit. Ich bin jedenfalls ganz verliebt in unsere Couch, zumal sie auch unglaublich bequem ist und zum stillen wirklich super passt. Hach, und genau dahin werd ich mich jetzt wieder verziehen. Stillen auf der neuen Couch. Das Herbstmädchen verlangt nach mir…

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