Entwicklungsschritte

Ich bin immer wieder erstaunt wie schnell das Herbstmädchen lernt. Und wie viel sie schon „kann“ … Sie ist mit einem unglaublichen Eifer dabei, Dinge nachzumachen. Sie füttert die Tiere, deckt den Tisch, faltet zusammen mit mir Wäsche. Und wehe ich mache etwas ohne sie oder versuche „schnell schnell“ zu machen.

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Ganz bewusst lasse ich sie mithelfen, lasse sie ausprobieren. Sicherlich dauert ein Vorgang gefühlt zehnmal so lange, aber ich bin mir sicher, das lohnt sich für uns. Sie macht jetzt schon mit knapp 15 Monaten so vieles ganz selbstständig. Steht nach dem Essen auf, läuft in die Küche, krabbelt auf ihren Learning Tower und möchte Händewaschen. Danach abtrocknen.

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Immer der gleiche Rhythmus, die gleichen Bewegungsabläufe die sie kennt und denen sie vertrauen kann. Das hilft ihr. Und auch mir. Denn ich weiß, Frühstücken, abräumen, Hände waschen, Tisch abwischen und danach die Tiere füttern dauert ca. 45 Minuten. Und um diese „festen“ Herbstmächenalltagsdinge kann ich MEINEN Alltag rumbasteln.

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Oft muss ich ganz genau hinsehen und beobachten, denn beispielsweise ein kleines Handzeichen gibt mir die Information was sie machen möchte. Letztens holt sie das Katzenfutter und tippt sich dabei auf den Kopf. Ich habe es nicht verstanden, sie wurde ärgerlich. Bis ich kapiert habe, was sie möchte. Eine Mütze. Natürlich. Wir haben die letzten Wochen zum Füttern der Katze immer eine Mütze angezogen, denn die Futterschüssel steht draußen.

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Seit ein paar Tagen spricht sie, ganze Wörter. Bisher hat sie zwar einiges schon benannt, so ist die Puppe die „Pupp“ die Miezi die „Miez“ der Schnuller der „Didd“ und so weiter. Heute konnte ich aber beobachten, dass sie wiederholt, ganze Wörter gesprochen hat. „Mütze“ „Breze“ „Deckel“.

Ich bin sehr sehr stolz auf unser Mädchen! Und auch auf uns Eltern!

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3 Kommentare zu “Entwicklungsschritte

  1. ein toller einblick in das leben mit dem herbstmädchen. danke.
    wie wichtig diese festen rituale und abläufe sind, können wir bei uns auch täglich beobachten. ich selber ertappe mich dabei, wie schnell ich verunsichert bin, wenn etwas einmal anders läuft, ablüufe sich ändern…
    hach, ich finde es einfach toll zu sehen wie sich jedes kleine geschöpf ganz individuell entwickelt. meine große tochter alva, erinnert von den eindrücken die ich hier bekomme, sehr an das herbstmädchen. anu, die kleine (jetzt 13 mon) zeigt sich so ganz anders in ihrem sein. sie schaut uns zu, beobachtet, aber sie spielt viel für sich und hat noch nicht so ein beürfnis überll dabei zu sein und zu machen.
    was für eine puppe hat denn euer herbstmädchen, magst du die mal zeigen.

    einfach schön, dass ihr euren weg gemeinsam geht. ein bisschen du, ein bisschen das herbstmädchen. jeder braucht seinen platz, seinen raum zum mitgestalten. ich bin gespannt, wie es weiter geht. und ja, ich sollte morgens auch einfach mal wieder ein bisschen mehr zeit einplanen um allen gerecht zu werden. auch mir selber.

    lieb, ann-ka

  2. Ach wie fein! Es ist so schön, wenn die Kinder einen Alltag entwickeln und einen Rhythmus leben/erleben dürfen. Ich geb Dir ganz recht, es lohnt sich wirklich, manchmal mehr Zeit einzuplanen. Denn auch diese Information wird weitergegeben, dass manches einfach Zeit braucht, die man sich nehmen muss.
    Alles Liebe, Martina :-)

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