„I breastfeed in public“

Ich stille immer und überall wenn mein Kind das möchte. Ich denke, dass wir noch lange stillen werden (sofern mein Kind das wünscht natürlich). Jetzt sind es knapp 14 Monate und an aufhören ist nicht zu denken.

Es ist sehr schade, dass es zwar ganz natürlich ist lange zu stillen aber in den Köpfen der meisten Menschen das eben nicht normal ist. Und stillende Mütter samt Babys oder Kleinkindern schief angesehen werden oder sogar aus Cafés, Einkaufszentren etc. gebeten werden.

Ich wünschte mir, die Gesellschaft würde nicht so hart mit (Langzeit)Stillmüttern umgehen. Denn es sollte eigentlich nicht der Rede (oder gar einen Blogeintrag) wert sein. Nein, es sollte genauso normal sein, wie einen Kaffee zu trinken oder in einen Apfel zu beißen.

Ich stille wirklich immer und überall. Ich will damit niemanden provozieren, sondern einfach die Bedürfnisse meines Kindes befriedigen und dazu kein Gespräch unterbrechen oder mich auf eine Toilette verstecken müssen.

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Hier wird mit Ammenmärchen zum Thema stillen aufgeräumt.

Hier habe ich schon einmal davon berichtet.

Und ich denke diese Tasche brauche ich ;)

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10 Kommentare zu “„I breastfeed in public“

  1. Danke! Ich habe meine erste Tochter 2,5 Jahre gestillt und dann abgestillt weil ich nicht wieder schwanger wurde mit dem Stillen und stille unsere Kleinste jetzt 27 Monate. Ich habe mir vorher keine Gedanken dazu gemacht, es hat sich natürlich ergeben und dann erst bin ich darauf gestoßen wie selten das ist…ich finde es schade, dass viele Frauen es als seltsam empfinden so lange zu stillen, möchte mich auch gerne weiterbilden zur Stillberaterin…Grüße vom Rhein! Kristina

  2. Guten Abend!
    Ich stille Samuel nun seit 13 monaten. Er hat so seine festen Zeiten wo er gestillt wird, wo wir uns da gerade aufhalten ist egal (Cafe, Bücherei, Mensa…)
    und bis jetzt haben wir immer verständliche, verträumte, ja sogar manchmal liebevolle Blicke geerntet… was mich sehr freut!
    Stillen ist ein Geben ohne Nehmen, es ist etwas selbstloses… und selbstlose Taten werden in unserer Welt noch nicht ganz verstanden…
    Was mir persönlich noch wichtig ist, dass ich gute Gedanken und Gefühle beim Stillen habe. Ich nutze diese wunderbaren Momente um bewusst da zu sein. Wie heißt es so schön mit Liebe schmeckt es besser.
    Somit einen guten Appetit an alle Zwerge
    Mirja

  3. Ich finde langzeitstillen sowie stillen in der Öffentlichkeit, sollte genauso (selbstverständlich) akzeptiert werden, wie Flaschenmamas die alle ihre Gründe haben weshalb die nicht stillen.

    Ich finde es wirklich traurig, dass man nieder gemacht wird, wenn man ein Flaschenkind hat und aus welchen Gründen auch immer nicht stillt & später dann das stillen verwöhnt ist, weil man es schon zu lange macht. Wir wurden alle lange gestillt und ich selbst werde wohl auch weitere Kinder (wenn auch mit sehr schlechtem Gewissen) aus sehr persönlichen Gründen nicht stillen können. Beides ist für mich okay, doch leider sehen das viele anders. Mach weiter so und die Tasche finde ich toll ;-)

  4. Ich denke, es wirkt für einige Personen (Nicht-Mütter, ältere Generationen etc.) vielleicht einfach befremdlich, wenn ein Kleinkind, welches schon laufen und sprechen kann, noch gestillt wird. Man hat so die Vorstellung, Stillen ist etwas für Säuglinge (daher ja auch der Name), für kleine hilflose Wesen. Wenn dann so ein 2-3-jähriger kommt und Muddis Pullover selbst hochzieht, um an die Brust zu kommen, dann wirkt das halt erstmal merkwürdig.
    Viele Frauen möchten auch einfach ihren Körper irgendwann wieder für sich haben und nicht mehr als Milchbar fungieren. Aber wie du schon schreibst, das liegt im Ermessen jedes Einzelnen und jeder soll und muss das für sich entscheiden.

  5. Ich weiß nicht ob ich jetzt lange oder kurz gestillt habe. Es hat einfach gepasst. Ich finde es schön. so lange zu stillen wie es sich richtig anfühlt.
    Es gibt in allen Lebensbereichen unaufgeklärte Menschen. Die es anders machen würde. Denen es nicht passt was sie sehen. Aber laut „Stillen!“ schreien, das möcht ich auch nicht. Stillen ist für mich etwas Leises. Persönliches.

  6. Wir wurden nie komisch angeschaut beim Stillen, oder mussten uns komische Kommentare anhören. Vielleicht haben wir einfach Glück gehabt. Ob nun im Park, im Biergarten, oder im privaten Kreis, es wurde immer als normal akzeptiert. Wobei ich mich schon immer bemüht habe, es dezent zu machen und nichts raushängen zu lassen, weil ich das einfach auch für mich nicht wollte. Als sich mal eine Mutter am Nebentisch im Ikea-Restaurant den Pullover bis zu den Ohren hochriss und alles frei baumeln ließ, fand ich das auch sehr befremdlich. Das ist für mich einfach nicht der Ort dafür und war mit Still-BH auch nicht notwendig. Ob es akzeptiert wird oder Befremden auslöst kommt also schon auch auch darauf an, wie man in der Öffentlichkeit stillt.
    Mein Sohn wollte mit knapp einem Jahr nicht mehr stillen, in dem Moment, in dem er laufen konnte. Das hat er aber selbst entschieden, sost hätte ich weitergestillt – auch öffentlich.

    Herzlich, Katja

  7. Was freu ich mich immer, wenn ich das rote Zwergenmützchen hier aufblitzen sehe :-)
    In der Öffentlichkeit stillen war für mich selten Thema, weil wir kaum unterwegs waren in der „Öffentlichkeit“. Die Älteste schon, die hab ich an der Uni sogar gestillt und da waren alle froh dann, weil dann Ruhe herrschte im Raum, wenn das Mädel trinken durfte ;-)
    Alles Liebe, maria

  8. Wir stillen auch immer und uberall und hören mit 14 Monaten auch noch lange nicht damit auf :)
    Unsere Kinder wissen, wie lange sie das Stillen brauchen. Schade nur, dass die Mitmenschen das so oft anders sehen

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