Nachhaltigkeit mit Baby – Teil 1

Ich möchte mit einer kleinen Serie starten. Nachhaltiges, plastikfreies (oder zumindest reduziertes) Leben mit Baby/Kleinkind. Ich finde gerade dieser Lebensbereich ist so voll mit Dingen die man nicht braucht, Dingen die uns von der Werbung als „super wichtig“ suggeriert werden. Und eigentlich ist es so wenig was man tatsächlich braucht. 

Wir verwenden seit kurzem auch für unterwegs keine gekauften Fruchttücher mehr. Warum auch? Kostet nur Geld und Ressourcenist weder gesund noch gut für den Ökologischen Fußabdruck.

Stattdessen machen wir jetzt unsere Feuchttücher selber. Zuhause verwenden wir bereits seit Anfang an Mullwaschlappen (oder auch Mullwindeln in kleinere Teile geschnitten) mit Wasser. Für unterwegs wollte ich aber gerne etwas praktischeres.

Nun bin ich auf ein Rezept gestoßen, das mich absolut begeistert und überzeugt hat.

Ich bereite das alle zwei Tage morgens vor und komme gut damit aus. Man benötigt:

5-10 Waschlappen, Tücher etc.

1 TL Kokosöl

heißes Wasser

evtl. einen Minispritzer Duschgel/Babybad oder ähnliches

(zusätzlich kann man auch CalendulaPflege etc. zugeben, muss man aber nicht)

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In dem heißen Wasser löse ich Kokosöl und Duschgel auf und weiche dann die Tücher ein. Wenn sie abgekühlt sind, drücke ich das meiste Wasser aus und gebe die Tücher in eine Box die dann in den Wickelrucksack kommt. Die benutzen Lappen kommen zusammen mit der Windeln in den Wetbag und werden dann zuhause einfach mitgewaschen. Kokosöl ist wasserlöslich und somit auch für die Stoffwindelwäsche geeignet.

Der Aufwand ist verschwindend gering. man kennt die Inhaltsstoffe und sowohl Babys Popo als auch die Umwelt dankt es einem.

Es ist so einfach. Es sind nur Kleinigkeiten, aber wenn jeder klein anfängt schaffen wir zusammen etwas Großes!

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11 Kommentare zu “Nachhaltigkeit mit Baby – Teil 1

  1. Das haben wir bei weiteren Kindern auch vor, wenn wir dann mit Stoffwindeln wickeln. Jetzt machen wir unsere Wegwerftücher selbst mit Wasser, Mandel- & Kokosöl. Oder verwenden normales Toilettenpapier und ein Pumpspray, das mit einem Wasser-Ölgemisch gefüllt ist.

  2. Man muss sich da immer fragen, wie haben es unsere Mütter gemacht, als es noch gar keine Feuchttücher und so Schnickschnack gab … Sind sie drei Jahre mit den Kindern nicht aus dem Haus gegangen, bis sie keine Windeln mehr brauchten?
    Meine Mutter hat einen nassen Waschlappen in eine Tüte gepackt, so blieb er auch unterwegs feucht, zum Hände- und Mundabwischen geht der auch mehrmals. Eine Flasche Wasser und Taschentücher reichten aus, um beim Windelwechseln unterwegs den Popo zu säubern (ich bin DDR-Kind, nix Pampers, es gab nur Stoffwindeln!).
    Es ging früher ohne Plastikmüll, dann geht es auch heute ;-)
    Beste Grüße!

  3. Großartig – mal wieder.
    Kokos ist ja ne gute Idee.
    Ich erinnere mich noch an Fmailienausflüge mit dem feuchten Waschlappen in der Tüte. Weit über die Wickelzeit hinaus.
    Was unser Baby angeht: Wir hatten keine Ahnung von all dem Plastikzeugs. Einerseits hat mich das geärgert, Babykram nicht irgendwie gelernt zu haben. Im Nachhinein find ich das auch toll, weil diesen unseren eigenen Weg, den hätten wir sonst nie so gefunden. Und nie so sicher begangen. Was windelfrei und Wickeln betrifft, Ernährung und Spielzeug.
    Da lebten wir dann in unserer Stoffwindelblase, die ersten Monate. Und wie wir dann WWW kennenlernten, und wieviele Kinder damit gewickelt werden. Da kommt man sich so verloren vor. Und alle Mühe so vergebens. Daher freut mich Dein letzter Satz ganz besonders.
    Herzlichen Gruß, tolle Idee!

  4. Finde ich super! Wir leben seit fast zwei Jahren weitgehend plastikfrei! Und immer wieder stelle ich fest, dass es gar nicht so schwer ist und so viel Freude macht!
    Ach….Post ist unterwegs:-)

  5. Ich finde den Gedanken sehr gut. Nur hab ich eine Frage dazu. Was macht man mit den verwendeten Lappen, wenn das baby „gross“ gemacht hat. Sorry, für den Ausdruck. Das ist ja dann nicht so hmm… Rückstandslos.. Das bewahrt man dann auch im wetbag auf?

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