Tragend… durch die Welt

Unseren Alltag bestreiten wir noch immer ziemlich Kinderwagen/Buggylos… Zum einen kann das Herbstmädchen noch nicht selbstständig sitzen und somit möchte ich die Zeiten die sie „sitzt“ auf ein Minimum reduzieren (Essen beispielsweise) und zum anderen findet sie es auch nur mäßig spannend. Manchmal ist der Buggy ganz praktisch, wenn wir im Garten etwas machen und das Herbstmädchen auf dem Rücken gerade stören würde. Aber das klappt auch nur maximal ein paar Minuten, dann wird es langweilig. (Zum Thema Buggy und in welche Richtung soll das Kind schauen, kann ich euch diesen Artikel sehr ans Herz legen. Dreht die Babys im Buggy um. Zu euch!)

Unterwegs hatten wir den Kinderwagen noch nie dabei. Er passt nicht in unser Auto. Punkt. Aus. Das Herbstmädchen kennt es nicht anders. Ab in den Kindersitz (ein Reboarder – somit bleibt der auch fix im Auto) und dann sofort ins Tuch oder in die Tragehilfe. Seit sie fünf Tage alt ist, war es nie anders. Und wir kommen sehr gut klar damit. Für mich einfach auch irgendwie selbstverständlich. Das Baby gehört an mich oder an den Liebsten und nicht in einen Wagen.

Anfangs haben wir das Herbstmädchen vor dem Bauch getragen, aber schon seit einigen Monaten nur noch am Rücken. Viel angenehmer für uns tragende Eltern und auch für das Herbstmädchen. Sie sieht wohin es geht, kann sich aber wenn sie müde ist, ankuscheln. Wie unglaublich einfach das ist, Kind auf den Rücken und los. Auch der Liebste schätzt das mittlerweile sehr. Und ich glaub er genießt es auch und trägt sie voller Stolz durch die Welt.

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Wer gerne tragen möchte, aber nicht so richtig weiß wie oder womit, dem kann ich eine Trageberatung sehr ans Herz legen. Nicht zuletzt weil ich diese ja mittlerweile selber anbiete. Eine Trageberaterin in eurer Nähe findet ihr beispielsweise bei ClauWi.

Wir lieben es!

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4 Kommentare zu “Tragend… durch die Welt

  1. Großartig!
    Unser Mädchen fährt vorwärts: Im Radanhänger. Und ich habe den Eindruck, Mamas Allerwertester ist auch beruhigend. :)
    Ansonsten tragen wir jetzt die fast Zweijährige nur noch wenig, aber heute wollte sie beim Hausarbeiten plötzlich ins Tuch, hat es selbst aus dem Schrank geholt. Hach, gerne doch!
    Ich frage mich immer wie lange Kinder (und Eltern) denn einen Buggy“ brauchen“. Sehr oft sehe ich in der Stadt nämlich Kinder die mir fast zu groß für so ein Schiebegerät erscheinen. Und selten sehe ich kleine Zwerge die helfen dürfen den Einkaufswagen zu schieben, das Gemüse zu wiegen usw.
    Reingeklemmt weil’s leichter ist? Oder besser?

  2. *hach* lang ists her. ich hab auch sooo gern getagen, und die kinder haben es alles drei geliebt. noch heute sagt die 9jährige manchmal, wenn sie krank ist oder so: “ am liebsten würd ich ins tragetuch!“

    und ich hab ja so meine eigenen theorie zum tragetuch und laufverhalten: ich denke, kinder, die von anfang an erlebt haben, daß der mensch sich selbst bewegen muß, um von hier nach da zu kommen (also tragetuchkinder), daß die gute läufer werden. und diejenigen, die die meiste zeit im kinderwagen sitzen, daß die auch später lieber fahren. bei uns war es jedenfalls bei allen dreien so.

    (von den vorteilen für mama und papa, das kindchen nah bei sich zu haben, mal ganz abgesehen).

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