Konsumverzicht 2.0

Zum Thema Konsumverzicht habe ich mich ja kürzlich erst ausgelassen, seitdem brodelt es in mir. Stärker als zuvor! Ich bin so froh dass der Liebste da so mitzieht.
Wir haben ganz knallhart aussortiert, kaufen weiterhin gebraucht und Bio/Nachhaltig…

Stark zu denken gab mir was man – vermeintlich – so alles braucht. In den letzten zwei Wochen bei uns:

Radlhose
Größere Bettdecke
Matratze für das Kinderzimmer zum toben
Neuen Gummi für die Waschmaschine (der alte ist gerissen)
Spiegel für das Kinderzimmer (warum? Dazu bald mehr)
Ton/Terracottatöpfe
Suppengewürz
GartenZeitschriften
Kleider für eine Hochzeit (für mich und das Herbstmädchen)

Alles haben wir mittlerweile hier! Nichts davon gekauft. Ich bin ziemlich stolz auf uns und freu mich unglaublich.

Einiges hatten wir bereits in der Hand, kurz vor der Kasse. Bis wir uns gesagt haben, wir finden eine Alternative. Und die fanden wir jedesmal. Wir haben alles von Freunden oder der Familie geliehen oder geschenkt bekommen. Das ist so großartig! Sicher geht das nicht immer, aber wenn es ab und zu klappt. Großartig.

Es gibt auch ein paar nette Bücher zu dem Thema. Dieses hier und das hier… Hatte ich mir letztes Jahr ausgeliehen. Und über Raphael Fellmer und seine Familie habe ich auch schon einmal berichtet. 

Ein paar Neuanschaffungen standen aber auch an, Beispielsweise eine neue Tragehilfe für zukünftige Beratungen. Bevor ich mir diese aber geleistet habe, musste ein anderes Tuch ausziehen.

Jeden Tag ein kleines Stück…

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11 Kommentare zu “Konsumverzicht 2.0

  1. Super!! Ich find es auch immer schön, etwas herborgen zu dürfen, denn so bekommen die Sachen irgendwie ein zweites Leben. In meiner liebsten Tragehilfe für den Anfang, dem Marsupi plus, wird grad das vierte Baby getragen. Er schaut schon etwas „vintage“ aus, und meine Freundin wird immer gefragt, wo sie das schöne Hellblau her hat. Dabei ist es einfach der richtig ausgebleichte dunkelblaue Marsupi. ;-) Special edition, sozusagen.
    Alles Liebe, Katharina

  2. Wir genießen diese Möglichkeiten in letzter Zeit ganz ungeplant auch sehr. Immer wieder findet etwas zu uns, weil andere sich denken, wir könnten das brauchen (Sandspielbagger und Traktoren für unseren Jüngsten zum Beispiel oder Kinderkleidung). Wir haben hier im Dorf mit ein paar anderen Müttern so einen richtigen Kreislauf – ein Glück, dass unsere Kinder unterschiedliche Größen haben. So hat immer eine etwas, das sie dann der nächsten weitergibt… und die Kinder finden das (noch jedenfalls) richtig toll. Sie sagen sich dann gegenseitig: „Oh, das ist mal von mir gewesen.“ :-)
    Mit Leihen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Ich kriege meine Sachen irgendwie nie zurück, außer ich fordere sie extrem deutlich zurück. Mir ist lieber, ich gebe etwas weiter und dann kann derjenige es wieder weitergeben usw.
    Was ich aber schon gemacht habe ist Tauschen. Bücher zum Beispiel. Das ist schön. Oder Schnittmuster.

    Ich find das so schön, wie das weiter Kreise zieht. Und ich finde das Bloggen eine tolle Möglichkeit, Ideen miteinander zu teilen, aufmerksam zu machen und anzuregen, ähnliche eigene Wege zu finden :)

    Alles Liebe. maria

  3. Jetzt verstehe ich was Du meinst. Beim letzten Verzichtbeitrag dacht ich Du empfindest einen nachhaltigen Lebensstil als Verzicht. Finde ich nämlich ganz und gar nicht. Tauschen und Schenken und Weiterverwenden finde ich nämlich so wertvoll und bereichernd. Ich liebe Sachen mit Geschichte und mit ihnen zu machen wozu sie da sind: gebrauchen.
    Im Studentenfamilienhaushalt lebt man wohl zwangsläufig nachhaltig :o), weil man sich nicht ständig Neues kaufen kann. Kaufen will. Vor fast zwei Jahren habe ich den Entschluss gefasst aussschließlich öko und fair oder wenigstens zweite Hand Klamotten zu kaufen. DAS war für mich alles andere als Verzicht, sondern Erleichterung. Man muss nicht immer nach Schnäppchen ausschau halten und kann zufrieden an den ganzen fast fashion Klamöttchenläden vorbeibummeln. Bis auf ein Paar Winterschuhe mussten wir für unser Mädchen noch nix neues Kaufen. Und die Zwerge brauchen ja so wenig.
    Wundervoll was Du hier teilst. Mehr davon und immer weiter so!
    Ganz lieben Gruß!

  4. Ich kaufe mittlerweile gar keine Zeitschriften mehr. Es gibt so viele Blogs (Gartenblogs, Fashionblogs, Produktblogs, Kinder …) und so viele Infos im Web, da habe ich festgestellt, dass Magazine für mich überflüssig sind.
    Die sind so schnell durchgeblättert, nicht alles interessiert einen und viel Neues steht auch nicht wirklich drin. Wenn mir mal nach Zeitschriften ist, gibt es in unserer Bibliothek zum Glück ganz viele zum Ausleihen ;-)

  5. Ich weiß nicht so recht, was mit Suppengewürz gemeint ist. Langsamerleben hat ein Rezept gepostet, wie man selbst Gemüsebrühe macht: http://langsamerleben.wordpress.com/2014/01/02/gekornte-gemusebruhe-selber-machen/.
    Mein neuster Versuch ist, eigenen Apfelessig herzustellen. Schritt 1 ist fertig, jetzt muß ich bei Schritt 2 noch 6 Wochen warten. Warum Apfelessig? Den nehme ich zum Spülen der Haare, für Salat, zum Putzen vom Haar, trinke gerne mal ein Glas Wasser mit Apfelessig zum Stoffwechselanregen und dann zukünftig auch als Gesichtswasser.

  6. Pingback: Konsumverzicht 3.0 | blauerhibiskus

  7. Pingback: Konsumverzicht 4.0 | blauerhibiskus

  8. Pingback: Wie können wir uns Bio leisten? | blauerhibiskus

  9. Pingback: Wie können wir uns Bio leisten? | blauerhibiskus

  10. Pingback: Tauschgeschäfte | Holzhütteneinblicke

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