26. Schwangerschaftswoche

Mir kommt es immer noch so unwirklich vor, dass in mir ein kleines Menschlein heranwächst. Ein wahrhaftes Wunder! Obwohl das Bauchmädchen jeden Tag fleißig stupst, kann ich es immer noch nicht glauben. Ich werde Mama, wir werden Eltern… Wir werden eine Tochter haben. Diese Worte, sprechen und schreiben sich noch sehr komisch.

Manches Mal überkommen mich große Ängste. Zum einen habe ich noch immer Angst, dass etwas schief gehen könnte oder unser kleines Wunder nicht gesund sein könnte. Diese Ängste versuche ich sofort zu verjagen und schönen Gefühlen Platz zu machen. Andere Ängste, die sind wohl normal und müssen sein. Werde ich ein gute Mama sein? Kann ich/können wir das schaffen? Wie wird sich unser Leben verändern…? Und diese Ängste lasse ich auch zu. Damit muss ich mich einfach beschäftigen. Ja, wir werden das schaffen, ganz klar! Auch wenn es sicher Tage geben wird, an denen wir (ver)zweifeln. An uns und unseren Fähigkeiten. Aber, welcher Mama geht das nicht so?

Angst vor der Geburt habe ich glücklicherweise (noch) nicht. Dabei helfen mir sicherlich die beiden Bücher, die ich derzeit lese. Und die Tatsache dass wir in das Geburtshaus gehen werden.

Mir macht es so viel Spaß alles für unser Mädchen vorzubereiten. Sei es das Kinderzimmer, Recherchen über Stoffwickeln (obwohl ich mich jetzt wirklich schon lange damit befasse, bin ich immer noch nicht ganz sicher, welches System es schlussendlich werden wird) oder auch die Namenswahl. Bereits vor einigen Wochen haben wir uns für einen Namen entschieden und sind sehr glücklich damit. Bis zur Geburt bleibt der aber geheim… Ein bisschen Spannung muss ja schließlich sein.

Gestern habe ich auch festgestellt, dass mein Nabel wahrscheinlich bald rauskommen wird. Sieht gruselig aus, gerade. Mal sehen wie es sich weiter entwickelt. Ansonsten geht es mir wirklich richtig gut im Moment, das Bauchzwicken ist weg, ich bin total fit und voller Energie. So darf das ruhig noch bis September bleiben!

Oh, ich freue mich so. Darauf unsere Tochter im Arm zu halten. Darauf Mama zu sein! Mit Herz und Seele!

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Zum Nachlesen:

24. Schwangerschaftswoche

20. Schwangerschaftswoche

16. Schwangerschaftswoche

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16 Kommentare zu “26. Schwangerschaftswoche

  1. Kinder wachsen und wir Eltern wachsen mit ihnen mit. Wie Du schreibst, solche Gedanken hat jede (werdende) Mama. Du wirst eine gute Mama für Deine Tochter werden, gerade weil Du Dir Gedanken machst, und weil Du diesen Unsicherheiten Raum gibst. Ich wünsch Dir viel Vertrauen in Dein Gefühl, das macht vieles leichter. Ein schönes Bauchi hast Du! Alles Liebe, Martina :-)

  2. Ich glaube auch, dass es normal ist, sich zu fragen, ob man das überhaupt schafft! Vor der Geburt… und auch, wenn das Kind, die Kinder längst da sind… Aber ich glaube auch, dass allein die Tatsache, dass Du Dir Gedanken darüber machst, schon bedeutet, dass es Dir wichtig ist, dass Du Dein bestes gibst, dass Du „eine gute Mutter“ bist! Das ist alles ganz richtig so! :-)
    Genieß die Vorfreude und lass es Dir gut gehen!
    GLG von Steffi
    P.S.: Meine ältere Tochter ist jetzt shcon 5, und ich finde es immer noch oft irgendwie irreal, dass ICH Mama bin! ;-) Ist wohl auch normal…

  3. Wie wunderbar du deine Schwangerschaft immer wieder beschreibst. Ja, es gehört eine große Portion Vertrauen dazu und Eltern sein ist eine unbeschreibliche Aufgabe. Aber ich bin mir sicher, dass du gut in deine Rolle als Mama finden wirst. Viel Spaß und Vorfreude wünsche ich dir für die verbleibenden Wochen.
    Alles Liebe, Katharina

  4. So ein schöner Bauch!!! Und obwohl ich froh bin, meinen los zu sein, freue ich mich schon darauf, irgendwann mittelfristig wieder einen zu haben ;)

    „HypnoBirthing“ fand ich auch ein tolles Buch. Nicht wegen der Techniken (die habe ich unter der Geburt nicht angewandt), sondern wegen des positiven Blicks auf das Thema Wehen und Geburtsschmerz. Habe es leider erst vor der zweiten Geburt gelesen. Ich denke, dass so eine positive Grundeinstellung zum Thema Geburt sich durchaus auch positiv auf selbige auswirkt. Und ein bisschen Angst (Respekt) vor dem Unbekannten (und Unbeeinflussbaren!) ist sicher richtig und gut. Aber du hast ja auch noch ein paar Tage Zeit, in denen du den Sommer genießen kannst :)

  5. Ich glaub, die Ängste sind ganz normal (für mich waren Schwangerschaften immer schwierig, einfach wegen den Ängsten…) – du weißt einfach, welchen Schatz du da unter dem Herzen trägst!
    Früher sagte man oft zu einer Schwangerschaft, dass man „guter Hoffnung“ wäre – und ich glaub, das bist du auch! Guter Hoffnung und voller Vorfreude – das ist wunderbar und du wirst sehen, bald ist es soweit, dass du das kleine Wunder in Händen hältst und dich fragst, wie du jemals ohne dieses kleine wunderbare Kind glücklich sein konntest ;-)
    Alles Liebe. maria

  6. So ein schöner post….. und dieses Gefühl der Unsicherheit hat man auch bei jeder weiteren Schwangerschaft….. bei mir ist es ja die 3. und trotzdem ist alles wieder ganz neu…. es ist eben ein kleines Wunder was in uns heranwächst, ein Teil von einem das man liebt, dass man instinktiv beschützen will……da sind Ängste ganz natürlich und auch irgendwie wichtig…..
    Ahhh das shirt… das ist echt super!!!…. hab ich dir ja auch schon auf Instagram geschrieben;)…. Wenn ich das trage, sagt meine Tochter immer zu mir, ich sehe aus wie ein Kugelzebra….. ansonsten nennt sie mich Kugelfisch oder Kegelrobbe…..lol …. das müssen wir Mütter einfach ab können;)

    Hab ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    *Marie*

  7. bei uns war das Thema Schwangerschaft die Tage auch mal kurz im Gespräch.. der Liebste meinte, er fühle sich noch absolut nicht bereit für ein Kind..
    ich frage mich nur, ob man sich jemals bereit dafür fühlt!? wahrscheinlich nicht.. ich denke mal, auch nach dem was ich bei Dir und anderen so lese, dass mit der Schwangerschaft nur noch mehr Zweifel kommen.. aber im Endeffekt doch alles gut wird.. denn wie war das? mit dem Kind kommt die Reife der Eltern ^^

    liebe Grüße
    shira

  8. Hach, das ist irgendwie schön nun in der 2. Schwangerschaft: ich hab nicht keine Angst vor der Geburt weil mir mangels Wissen der Respekt fehlt, ich hab keine Angst weil ich weiß dass es nicht nötig ist… Ich hoff ich hab wieder eine so *gute* Geburt, das ist nämlich alles absolut schaffbar, wenns normal läuft… Alles Gute! :)

  9. Da hab ich richtig Gänsehaut beim Lesen. Diese Erwartungszeit ist so spannend, aufregend und geheimnisvoll. Und dass Du auch Sorgen und Ängste hast ist normal und doch auch gut. Und auch in der dritten Schwangerschaft hatte ich noch viele Ängste (nur vielleicht etwas anderer Art).
    Ich wünsche dir so sehr, dass alles gut geht und du im September ein gesundes Baby im Arm halten darfst!

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