Organisation ist das halbe Leben

Das kreative Gen unserer Familie hat meine Schwester geerbt. Schon immer hat sie tolle Zeichnungen gemacht, einfallsreich dekoriert und jetzt macht sie ja gerade die Ausbildung zur Meisterfloristin. Ich hingegen war immer ein Organisationstalent, habe gern die Aufgaben übernommen etwas auf die Beine zu stellen, Termin zu vereinbaren und alles unter einen Hut zu bekommen. Das ist mir bisher immer ganz gut geglückt.

Allerdings wäre ich ohne meine kleinen Helfer auch aufgeschmissen. Kalender, To-Do-Büchlein, Haushaltsbuch, Gedankenbuch… Für jeden Anlass hab ich ein spezielles. Es wäre mal zu überlegen ob ich das in einem verbinden könnte, ohne ein Vermögen dafür auszugeben. Aber bisher komme ich ganz gut klar mit meinem System.

Vor allem das To-Do-Buch ist Gold wert. In das Buch schreibe ich alles was ich einmal machen möchte, was ich mir kaufen muss, was erledigt werden sollte, wovon ich träume, an was ich unbedingt denken muss, Tipps und Tricks die ich irgendwo aufschnappe und all die Sachen die ich nicht vergessen möchte. Einmal die Woche, oder auch öfter, lese ich das Buch von vorne bis hinten durch. Streiche die Sachen durch, die erledigt sind, werde an das ein oder andere erinnert und kann so danach planen oder beispielsweise eine Einkaufstour danach planen. Ich weiß gar nicht, wie ich das vorher ohne gemacht hab.

Ein Haushaltsbuch führe ich erst seit kurzem, sehr interessant zu erfahren wohin das Geld jeden Monat verschwindet obwohl man „eigentlich“ nichts gekauft hat.

Ohne Kalender ginge auch gar nichts, ich habe einen großen DinA4 Papierkalender, auf dem ich jeden Tag abhake seit ich Schwanger bin. Das war gerade in den ersten Wochen sehr gut für mich. Jeder Tag zählt, so die Devise. Und mittlerweile ist es eine schöne Routine geworden. Morgens, den letzten Tag abhaken, gucken was für die nächsten Tage so ansteht. Aber da muss ich mir für die Zukunft ein anderes System überlegen. So richtig bin ich noch nicht fündig geworden.

Seit ein paar Wochen führe ich noch eine „Babyliste“ – auf der all die Dinge stehen die noch besorgt werden müssen. Und eine weitere auf der die Sachen stehen die wir schon haben, damit ich nicht den Überblick verliere.

Für unterwegs hab ich mein Handy, in das ich allerdings keine Termine eintrage, weil ich dafür zu faul bin. Aber wenn mir unterwegs was einfällt, speichere ich es dort ab und übertrage es später in eines meiner schlauen Büchlein ;)

Es mag für den ein oder anderen kompliziert erscheinen, aber ich mag es irgendwie so. Ja, doch ich bin ganz zufrieden.

Ohne Büchlein und Listen wäre ich wohl nur ein halber Mensch.

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10 Kommentare zu “Organisation ist das halbe Leben

  1. Toll, das klingt wirklich sehr durchorganisiert. Ich schreibe nur das notwendigste auf (Speiseplan, Arzttermine), das meiste versuche ich mir so zu merken. Sonst habe ich das Gefühl, ich verbringe mit Organisation „das halbe Leben“…. Bin gespannt, ob du das mit Babymädchen dann auch noch so durchziehst.

  2. Hei das klingt super!
    Ich dachte ja bis vor Kurzem ich bin zu blöd weil ich bei alles-in-einem-Buch nicht durchblicke und entwickle gerade meine Ideallösung: Immernoch alles in einem Buch, aber aus mehreren kleinen herausnehmbaren Büchern.
    Das Baby hat ein ganz eigenes? Was braucht denn Dein Bauchkind alles? Meins hat als es da war nur Mama Milch und trockene Windeln verlangt. :o) Das konnte sogar ich mir merken.
    Lieben Gruß!

  3. Oha, da bin ich aber froh, dass nochwer so angewiesen ist auf Listen und Kalender. Ich sag gern „Ohne meinen Kalender sag ich gar nichts“. Ich hab manchmal echt das Gefühl, dass ich ohne Kalender mir kaum einen Termin merken kann ;-)
    Ich hab einen Kalender, in den ich auf der linken Seite alle familiären Termine eintrage und in die rechte Spalte, alles was „dienstlich“ ist. In der küche hängt noch ein Familienkalender, da hat jeder von uns eine Spalte (bzw. die Kinder müssen sich jeweils zu Zweit eine „teilen“ – vier Kinder waren wohl von der firma, die den Kalender gemacht hat, nicht vorgesehen *hehe*). Listen hab ich viele. Die eine liegt beim Computer mit den Arbeitssachen zum Erledigen, eine liegt in der Küche mit den Dingen, die wir besorgen müssen/sollen/wollen und noch eine hängt auf der Wand im Vorraum, da schreib ich immer was dazu, was zum EInkaufen ist (wenn also das Öl ausgeht oder so, geh ich hin und schreib’s gleich auf). Das Blöde ist nur, dass ich die Liste dann meistens vergesse und doch wieder versuchen muss aus dem Gedächtnis zu „arbeiten“… ach ja…
    Alles Liebe!!!! Frohes Vorbereiten für das Baby :)
    Maria

  4. Hey, das scheinst Du ja wirklich super im Griff zu haben! :)
    Und dass Du nicht kreativ bist, glaube ich nicht. ;) Euer Haus ist doch wunderschön eingerichtet!!
    Ich hatte früher auch immer viele Kalender, Kladden, Merkheftchen… Habe mich immer gesträubt, meinen Kalender digital zu führen. Jahrelang.
    Seit ca. 1-2 Jahren habe ich mich aber dann doch darauf eingelassen.
    Nutze den iCal auf dem iPhone und „Awesome Note“, eine ganz wunderbare To-Do-Listen-App.
    So schön echtes Papier auch ist… so komme ich besser klar.
    Ich habe das iPhone immer dabei (Einkaufsliste mache ich auch darauf!) und der größte Vorteil ist, dass man sich auch an Dinge erinnern lassen kann.
    Ich kann Fotos einbauen oder Orte… superklasse.
    Aber wie gesagt- ich habe lange gebraucht, bis ich mich darauf eingelassen habe. ;)
    Jetzt bin ich sogar am Bücher-Aussortieren. Das wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen… Eidihei…. so viele Themen über die ich auch noch bloggen will… ;)

  5. Danke für Deinen Einblick. ;-) Ich bin auch ein ganz großer Befürworter dieser „externen Speicher“, damit der Kopf für, meiner Meinung nach, wichtigere Dinge frei bleibt. Ich hab einen kleinen Ringbuch-Kalender für alle Termine, da stehen auch die Geburtstage drinnen. In der Küche liegen Zettel und Stift für alles, was eingekauft werden muss, und wenn etwas ausgeht, dann schreib ich es gleich auf (oft gibt es pro Geschäft gleich eine extra Liste).
    Für meine Kleine hab ich ein eigenes Tagebuch (einen Kalender), in dem ich jeden Tag etwas Besonderes festhalte (ein Ausspruch, Fortschritt, …). Schöne Kalender und Bücher hast Du! Den kleinen grünen hatte ich die vergangenen zwei Jahre als Büchlein für meine Kleine. ;-)
    Und am allerliebsten hab ich das Durchstreichen auf Listen, das tut sooo gut. ;-)
    Alles Liebe, Martina :-)

  6. Ich habe nicht wirklich verschiedene Büchlein – ich glaube, da würde ich mich verzetteln.
    Dafür habe ich einen kleinen DIN A6 (oder A7 ?) Taschenkalender, in den ich alle Termine eintrage und zur Not auch mal Notizen machen kann. Für alles andere schreibe ich mir kleine Schmierzettel, die dann in ein kleines Fach in die Handtasche wandern. In der Handtasche habe ich auch noch einen kleinen DIN A6 Collegeblock, da kann man dann auch noch Sachen festhalten.
    Ohne Zettel & Co. würde pes bei mir auf jeden Fall auch nicht gehen.
    Jeder hat da ja so sein eigenes System, ich finde es immer spannend, mal zu sehen, wie es bei den anderen ist.
    Viele Grüße
    Goldengelchen

  7. *hihi* ich bin auch so ein (Originalzitat vom Liebsten:) TabellenFreak ^^ ich muss alles in irgendwelche Tabellen und Listen schreiben, bevor ich’s verstehen und organisieren kann.. aber so hab ich wenigstens den Überblick, im Gegensatz zu meinem chaotischen Liebsten ^^

    ich hab aber fast alles in Excel, GoogleDrive oder im GoogleKalender.. wobei mir die onilne-Sachen inzwischen wirklich lieber sind, da kommt ich jederzeit ran.. auch mein Blog war ja anfangs als „Überall-verfügbares-persönliches-Kochbuch“ gedacht ^^ in Rezepten schlägt sich dieser Ordnungswahn schließlich auch aus.. ich kann einfach nicht ohne Rezept kochen!
    derzeit hab ich aber recht wenig Listen, find ich.. eine für Haushaltsfinanzen, eine für zukünftige Hundefinanzen, eine für Hausplanungsfinanzen, eine für Einkaufsstatistik, eine für….. ;o)

    liebe Grüße
    shira

  8. Auch im digitalen Zeitalter muss ich zugeben: Papier ist das Wahre!
    Ich schreibe ebenfalls alles in Kalender/Büchlein. Das System mit dem Tag abhaken, finde ich jetzt mal klasse. Auch so tagebuchlike zu führen, vielleicht mit Stichpunkten zum Tag?! Könnte ich mir gut vorstellen…

    Ich hab meinen Kalender, in den ich – neben meinen Hausaufgaben – auch die Termine, freien Tage, Verabredungen etc. eintrage – mein Hirn, quasi. Und dann noch ein kleines Büchlein, wo vorwiegend To-Do’s reinkommen. Ob nun blogbezogen, Artikelideen, Tagespläne, Besorgungen für besondere Events oder einfach Gedanken, die im Kopf schwirren…
    Früher hab ich das mal im Smartphone eingetragen, aber das ist mir zu doof, da nehme ich lieber Papier und Stift zur Hand. hihi

    Liebe Grüße,
    die Alltagsheldin

  9. Wie schön, dass ich mit meinem „Notizbuchwahn“ nicht alleine bin :D
    Ich hab auch für echt alles ein Notizbuch (aktuell sind glaube ich (ohne die Studiensachen!) 5 oder 6 parallel :D
    Ich lieeeebe Notizbücher!

    LG

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