Der Beste Freund des Menschen – Feli

Mit einem Tag Verspätung dürft ihr heute ein paar Fotos der Felimaus gucken. Feli kam genau ein Jahr später zu mir, am 07.09.2008. Ein verschrecktes Häufchen Elend. Drei Tage hat es gedauert bis ich sie anfassen konnte. Die Anfangszeit war sehr hart für alle Beteiligten. Feli wurde als Baby in Rumänien gefunden, die Mutter eine Straßenhündin wurde samt Babys in Quarantäne gestellt, danach wurden alle vermittelt. Feli war bei einer Familie in Deutschland. Als sie 5 wurde, sollte sie abgegeben werden. Und da komme ich ins Spiel. Über den Verein „Streunerfreunde“ bin ich auf sie aufmerksam geworden. Ich habe ein Gefährtin für Lila gesucht, sie sollte älter und in etwa gleich groß sein. Perfekt.

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Ihre Vorbesitzer beschrieben sie als schüchtern. Leider war schüchtern nicht das richtige Wort. Denn Feli hatte von Anfang an PANIK vor fremden Menschen. Das ist bis heute nicht besser geworden. Es dauert lange bis jemand ihr Vertrauen gewonnen hat. Aber dann… ist sie wirklich ein Engel. Freundlich, anschmiegsam, schlau. Und ein richtiger Kasperl. Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der beim Laufen aussieht wie eine Wildsau. Das Foto kommt am Schluss…

Es waren ein paar harte Jahre, aber in unserer reizarmen Umgebung taut sie auf. Haus und Garten, keine Nachbarn. Das ist es was sie braucht. Und endlich bekommen hat.

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Mittlerweile ist Feli 9. Das sieht man ihr aber nicht an…. Auch wenn sie manchmal schnarcht wie eine alte Oma…

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Und hier die Wildsau

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Meine Mädels! ♥

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10 Kommentare zu “Der Beste Freund des Menschen – Feli

  1. Was für eine zuckersüße Hundedame! Das letzte Bild erinnert mich recht stark an die „Wildsau“ meiner Eltern, auch „Dampframme Toni“ genannt, kihi ;-)

  2. Oh hallo Schwesterherz! Ich wollte das Gleiche schreiben und war eben erstaunt darüber, dass es anscheinend noch eine Dampframme Toni gibt ;-)
    Subs, das vorletzte und letzte Bild sind ja wie zwei verschiedene Welten! Feli hat es bestimmt sehr sehr gut bei dir :-)

  3. Ich bin immer wieder froh wenn ich von Menschen lese, die sich Streunern annehmen. Der kleine Bär ist ein italienischer Straßenhund. Sehr ängstlich und hat Probleme mit der Verdauung – ich würde ihn aber nie gegen einen anderen Hund eintauschen wollen, weil so einen verschmusten, treuen und anhänglichen Hund finde ich nie wieder.

  4. Wie schön dass Ihr die Geduld und Liebe hattet, Ihr ein Zuhause zu geben und jetzt auch noch eins, dass ihrem Naturell entgegenkommt. Unser Kater ist auch aus „zweiter Hand“, eigentlich sogar aus fünfter, denn er kam als Baby ins Tierheim, wurde zweimal vermittelt und kam wieder zurück, weil er kinderfeindlich war… was mir damals kinderlos egal war. Und siehe da, nach anfänglichen Schwierigkeiten hat er sich dann nach Jahren auch noch mit dem Kind im Haus arrangiert und rat mal, auf wessen Schoß er heute immer liegt… Nach fast 19 Jahren hab ich es immer noch nicht bereut, ein „Gebrauchttier“ zu uns geholt zu haben, auch wenn sein Charakter etwas „speziell“ ist.

    Lieber Gruß,
    Katja

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