Der Traum vom (Land)leben

In den letzten Jahren ist mir immer mehr bewusst geworden, dass ich auf´s Land gehöre wie der Fisch in´s Wasser! Zwei Jahre Großstadtleben in Wien waren genug, bei jedem Urlaub in einer größeren Stadt bin ich unglaublich glücklich, dass ich nur „Urlaub“ mache und nicht da wohne. So schön es vor kurzem in Hamburg auch war, es war mir zu grau, zu dreckig und viel zu viele Menschen. Mein Traum hat sich erfüllt, ich lebe in unserer Holzhütte, abgeschieden, mitten im nichts. Genauso hab ich mir das immer ausgemalt, schon als Zehnjährige hab ich unserer Nachbarin Bilder vom Haus auf dem Land mit Misthaufen und Kirschbäumen gezeichnet. Vielleicht ist es tatsächlich so wie man immer sagt, wenn man ganz fest an etwas glaubt, dann geht es in Erfüllung. Auch wenn es nicht immer so ist und man auch viele Enttäuschungen hinnehmen muss, der richtige Weg findet sich von ganz allein!

Und weil ich noch viel dazulernen muss, wälze ich Bücher, spreche mit Fachfrauen (Mama, Oma, Schwiegermama…), experementiere mit Rezepten, freue mich aufs Einkochen, wühle in der Erde und probiere einfach aus… Das alles dauert seine Zeit, eine rießige Ernte werde ich wohl noch nicht erzielen können dieses Jahr. Aber ich bin gewappnet.

Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi, Bohnenkraut, Dill, Thymian, Lavendel, Minze, Rosmarin, Schnittlauch, Kapuzinerkresse… Ach, ich freu mich so, manche gucken schon aus der Erde, andere brauchen etwas länger.

Ja, das Leben geht weiter, alles wächst und gedeiht, auch wir werden vielleicht daran wachsen.. Ich nehm mir ein Beispiel an meinen Radieschen. Rot und voller Lebenskraft!

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8 Kommentare zu “Der Traum vom (Land)leben

  1. Hey, das sieht doch schon gut aus bei Euch. Langsam wächst das erste Grün und dann könnt ihr bald ernten. :-)
    Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren, Experimentieren und auch beim Wachsen!

    Liebe Grüße
    Sandra

  2. uhi uhi
    bin gespannt, wie Euer Garten dann fertig aussieht.. mit Terrasse! :o)
    ich wünsch Euch gutes Wetter über die Feiertage, damit Ihr schön viel schafft und anschließend in der Sonne relaxen könnt ^^

    liebe Grüße
    shira

  3. „…in einer größeren Stadt bin ich unglaublich glücklich, dass ich nur “Urlaub” mache und nicht da wohne.“ GENAUSO gehts mir auch.
    Ich bin am Land aufgewachsen, hab dann zum Studium in Wien und Graz gelebt – und bin einfach nur so froh, jetzt wieder so richtig „in der Pampa“ leben zu können.
    Auch deine Liebe zum Garten kann ich sehr gut nachvollziehen; gerade heute hab ich einen Großteil des Tages damit verbracht, den Acker glattzurechen und verschiedenste Gemüse und Blumen auszusäen und Pflanzen rauszusetzen. Trotz schmerzendem Rücken und kleinen Schwindelanfällen, wenn ich nach langem am-Boden-hocken zu schnell aufgestanden bin, genieße ich jede Sekunde, die ich draußen in meinem Garten verbringen kann, mit nichts als Natur um mich rum. Ich bin gern ein „Landei“! :)

  4. Ach ja, ich bin ja auch so ein Landmädchen :-)
    Ich hatte deinen letzten Satz noch nicht gelesen, da hatte ich es auch schon im Kopf: so wie bei euch die Pflänzchen wachsen und gedeihen, so werdet ihr auch an der derzeitigen Situation wachsen. Ich wünsche euch!

  5. Pingback: Hopp hopp ihr Radieschen… « blauerhibiskus

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