Geschmacksveränderung?!

seit beinahe einem Jahr esse ich jetzt keine Fleisch und keinen Fisch mehr. Ich versuche auch Milch, Eier und andere tierische Produkte einzuschränken und/oder nur in Bioqualität zu kaufen. Seit einigen Wochen fällt mir jetzt extrem auf, dass sich mein Geschmack ziemlich verändert hat oder gerade dabei ist das zu tun. Kurz hab ich das hier schonmal angesprochen…

Bis vor kurzem konnte ich keine Pilze essen, allein der Geruch hat mich schon angeekelt. Beim Raclette vor zwei Wochen, hab ich ganz spontan einen gegrillten Champignon gegessen und war begeistert ♥ Seitdem gabs die bereits drei oder viermal… hmm  ♥

Sojamilch fand ich anfangs auch eklig, aber jetzt trink ich sie gerne, wie gerade eben im Chaitee. Gestern gab es Obstsalat mit Avocadodicksaft. Auch sehr lecker  ♥

Ich bin einfach weiterhin offen, auch für neue Leckereien! Es freut mich wirklich sehr, dass mir mittlerweile Sachen schmecken die früher niemals auf meinem Teller gelandet wären…

Ich kann nur noch einmal erwähnen, dass mein „Gesund im neuen Jahr“ bisher wirklich sehr gut klappt. So gut wie kein Zucker, keinen Alkohol, Thema Weizen ist etwas schwieriger, aber generell gab es nur supergesunde und leckere Gerichte. Rezepte folgen noch. Auch ansonsten versuche ich meinem Körper gutes zu tun. Viel frische Luft (die habe ich zwar durch die Hunde sowieso täglich), Entspannung (Badewanne oder Musik und Häkelzeug) etc..

Wenn sich jetzt noch meine Psyche* einpendeln würde, dann wär ich überglücklich.

Subs

*dazu ein anderes mal mehr…

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7 Kommentare zu “Geschmacksveränderung?!

  1. Ich glaube, man verändert sich in seinem Leben immer wieder mal. Mir schmecken jetzt Sachen, die ich früher nicht mal anschauen konnte (Broccoli zum Beispiel). Ich war früher ein ziemlicher Weltenbummler, auch was das Essen betrifft. Dann habe ich mal einen Sommer lang einem Heilpraktiker beim Kräutersammeln geholfen und der hat mich ein bisschen geprägt, würde ich sagen. Er war fest davon überzeugt, dass ein Mensch am besten das verträgt, was in seiner unmittelbaren Nähe wächst (100-200km entfernt, maximal). Ich bin ja ohnehin ein sehr „regionaler“ Typ und das meiste, das wir essen, ist aus dem Garten oder eben aus der Gegend. Auch Fleisch. Was ich meide, sind Wurstprodukte, selbst wenn sie regional sind (ok, Speck natürlich schon). Das ekelt mich, wenn ich mir vorstelle, was da alles drin oder auch nicht drin ist. Mit Getreide versuche ich auch die Sorten zu nehmen, die hier heimisch sind. Weizen gehört da mit dazu.
    Mit Sojaprodukten habe ich es nicht so. Ich hab da meine Zweifel, ob es so gut ist, diese Produkte zu essen. Viele Menschen hungern in diesen Gegenden, wo Soja angebaut wird, weil Soja eben so lukrativ ist, dass Monokultur pur betrieben wird und der Nahrungsmittelbedarf der Menschen vor Ort aber überhaupt nicht berücksichtigt wird. Außerdem – aber da kann ich auch falsch liegen – bin ich nicht so überzeugt davon, ob „bio soja“ auch wirklich nicht gentechnikmodifiziert ist. Naja, ich bin ein überzeugter Kuhmilchverwender (von einer Bäuerin hier in der Gegend oder von der regionalen, sehr kleinen Molkerei). Aber hier hat auch keiner (noch) eine Allergie. Bei einer Allergie würde wahrscheinlich nicht viel anderes übrig bleiben, als auf Sojamilch u.ä. Produkte umzusteigen.
    So, das ist ja mal ein Roman als Kommentar. Sorry. Aber eigentlich wollte ich nur das erzählen mit dem „regional verträgt man am besten“ – seit ich das nämlich sehr beherzige (und nicht ständig scharfe Gewürze verwende) fühle ich mich wirklich gut. Natürlich bestimmen Ausnahmen die Regel. Auch wir essen mal Orangen und Mandarinen oder Basmatireis. Du scheinst ja für dich aber auch den richtigen Weg gefunden zu haben, wenn du das Gefühl hast, dass es dir gut geht ernährungstechnisch. Und psychisch… das wird schon, du wirst sehen. Schokolade kann auch ein bisschen aufheitern ;)
    Alles Liebe. maria

  2. Ich esse seit über 10 Jahren vegetarisch – ob damit eine Geschmacksveränderung einher gegangen ist, kann ich nicht sagen. Ich habe zwar schon festgestellt, dass mir manche Dinge, die ich früher nicht mochte bzw. jahrelang nicht mal gekostet hatte, jetzt schmecken, aber vielleicht liegt das auch allgemein daran, dass ich jetzt eben „erwachsener“ bin und doch mal was koste, was ich „eigentlich“ ja nicht mag :-)
    Deine Pläne, dich gesund zu ernähren/gesund zu leben, finde ich toll! Ich versuch auch immer, darauf zu achten, aber so konsequent z.B. Zucker weglassen, das schaff ich nicht. Ich denk aber, wenn man alles in Maßen und mit ruhigem Gewissen genießt, ist das ok!
    LG Steffi
    P.S. Was ist denn eigentlich an Weizen schlecht?

  3. Damals beim Rauchenaufhören hat sich mein G-Sinn schon stark verbessert. Seit dem ich das Augenmerk auf Natürliches lege, geht es mir wie dir. Dinge schmecken anders, werden auch anders von mir aufgenommen und sind einfach schmackhaft.

    Auf der anderen Seite kann ich manches nicht mehr essen, was mir vorher doch gemundet hat, wie z. B. so Süßzeug vom Maci als kleine Sünde zwischendurch… Jetzt das Chemiezeug? – völlig unmöglich… ;o)

    Doch trotzdem ist es ein fairer Tausch, der auch noch meiner Gesundheit gut tut.

    Die Geschichte zur Psyche einpendeln kenne ich zwar nicht, doch fühl ich mich durch meine Rollercoaster-launen ein bisschen angesprochen. Um so weniger künstliche Ablenkungen um so freier die Bahn für manch unerwartete Emotionen… :o)) Tja, vielleicht bin ich ja nicht die Einzige…

    die gespannt wartende
    mole

  4. Hey, ich hab meine Ernährung letztes Jahr ähnlich umgestellt – zwar eher aus körperlichen denn aus psychischen Gründen und mit herben Rückfällen zwischendrin, aber ich bewege mich in diese Richtung. Auslöser war bei mir ein 14tägiges Heilfasten, bei dem ich verwundert feststellte, dass ich auf einmal 20 Jahre jünger war, gesund, voller Energie und dass meine Zipperlein nicht altersbedingt sind.
    Nix essen ist auf Dauer nu aber auch keine Lösung… schon gar nicht, wenn man leidenschaftlich gerne isst.
    Also beschäftige ich mich auch immer mehr und immer wieder mit schmackhaften vegetarisch-vollwertigen-Biogerichten. Etwas erschwert, weil ich kein Soja, keine Hefe, kein Weizen und keine Tomaten essen kann, das steigert die Herausforderung. Biofleisch oder -fisch esse ich ab und zu, aber nur im frischen und unverarbeiten Zustand. Also keine Wurst, nichts Geräuchertes. Fällt mir schwer, aber meiner generellen Laune tut es gut. Angeblich sind Vegetarier ja weniger reizbar. ,-)

    Ich werde also immer mal wieder reinschauen, ob ich bei Dir ein gutes rezept abstauben kann. Und falls Du einen Tip für einen Brotaufstrich ohne das alles und ohne Käse hast – her damit!

    Meinen generellen Geschmack hat das weitgehend vegetarische Essen ohne Industriemüll übrigens nicht verändert – ich finde Fenchel, Sojamilch, Tofu, Anis und Koriander immer noch eklig und fange bei Grillfleischgeruch an zu sabbern.. ;-)

  5. Da hast jetzt aber ein Thema angesprochen!
    Mit den Pilzen gehts mir genau gleich. Früher total eklig, jetzt gebraten oder gebacken ganz gut (Pilzsoße brauch ich aber immer noch nicht, wobei sich das vielleicht auch noch ändert).. Daher sollte man auch immer wieder Sachen probieren, die man vorher nicht so gerne mochte.

  6. Pingback: Verrückte Hormone « blauerhibiskus

  7. maria: deinen aspekt finde ich sehr interessant, regionale lebensmittel/bessere verträglichkeit. ich denke das könnte tatsächlich was dran sein.
    wir du vielleicht noch weißt, haben wir ja in den nächsten jahren vor, uns einen bienenstock zuzulegen, weil das selbst „eigene“ propolis als allergiehilfe bei heuschnupfen am besten helfen soll. man kann das propolis zwar auch kaufen, allerdings ist es ja dann von „irgendwo“ … propolis aus der nähere umgebung ist halt genau das auf das ich reagiere. hab leider ziemlich heftigen heuschnupfen. äh, jetzt bin ich ein bisschen vom thema abgekommen, aber ein bisschen hat es ja vielleicht doch damit zu tun
    steffi: naja, das war vieleicht etwas unglücklich ausgedrückt. ich versuche derzeit wenn brot, nudeln etc dann in dinkel zu essen. Was ich aber tatsächlich auch vorhabe ist eine zeit glutenfrei zu leben. Das denke ich wird mir relativ schwerfallen…
    Mole: mit chemiezeugs (zum beispiel so gummizeugs) tu ich mich generell schwer, was geht sind kartoffelchips, aber da auch nur die ganz natürlichen. Und manchmal ein kleines stück schoki. Fertigprodukte und süßes mag ich eben gar nicht mehr (was bin ich froh)
    Raumfee: vegetarier weniger reizbar? Interessant. Noch kann ich nix feststellen ;)

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