Best Friends äh… oder so!

In den letzten Tagen schwirren mir ganz viele Gedanken durch den Kopf. Freundschaft, was heißt das eigentlich?

Für einander da sein wenn es einem schlecht geht? Selbstverständlich, oder? Aber bis zu welchem Grad, ohne dass es einem selbst das zuviel wird? (Dazu ein anderes Mal mehr…)

 Ich habe eine beste Freundin – unsere Fernbeziehungsfreundschaft hält glaube ich gerade deswegen schon so lange. Ich teile wirklich beinahe jeden Gedanken mit ihr. Ob es um Krankheiten unserer Hunde geht oder um das Essen das vor mir am Tisch steht. Kleinigkeiten per SMS, Telefon oder Email ausgetauscht. Aber ich finde, gerade diese Kleinigkeiten machen es so besonders. Großigkeiten werden natürlich auch geteilt, man leidet mit, baut sich gegenseitig auf. Das Gefühl aber bleibt. Sie ist bei mir. Egal was ist, egal wie mein Leben verläuft, egal welche Fehler ich begehe, egal welche Tolligkeiten mir passieren.

 Meine Schwester ist für mich mehr als meine Schwester. Wir sind generell sehr verschieden, aber der Grundkern ist doch der gleiche. Bis vor einigen Jahren war das eher schwierig, aber ich glaub so ist das bei Geschwistern. Das Törtchen ist vier Jahre jünger aber zwei Köpfe größer – wie gemein…  Wir hören deutlich weniger voneinander als die Freundin und ich. Einmal die Woche sehen wir uns aber meistens doch und starten gemeinsame Flohmarktouren. Meistens hat sie das bessere Näschen.

 Neben meiner Mama – die ebenfalls mehr eine gute Freundin und Lebensberaterin ist – habe ich eigentlich mehr gute Bekannte. Gemeinsames Essengehen und Spaßhaben geht mit den Mädels auch sehr gut. Und doch ist es anders.

 Manchmal bin ich etwas traurig darüber dass diese intensive Freundschaft nur bei ganz wenigen Menschen so ist wie sie ist. Aber ich glaube mehr ginge gar nicht. Soviel Subs ist gar nicht vorhanden. Subserich will ja auch noch was von der Subsliebe abbekommen…

Wie ist das bei euch? Habt ihr eine gute Freundin oder viele gute Bekannte?

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5 Kommentare zu “Best Friends äh… oder so!

  1. Ja Ja, das mit den Freundinnen ist so ein Thema …. bei mir auch immer wieder, besonders nachdem ich im vergangenen Jahr mit einer Frau ganz böse auf die Nase gefallen bin … mittlerweile denke ich auch: weniger ist mehr! Qualität statt Quantität – aber das bekommt man erst im Alter hin … Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Griechenland * Denise

  2. ich schließe mich da voll und ganz an. echte freunde findet man nicht an jeder ecke. wenn man übers ganze leben ein paar gute und enge freundschaften schließen kann ist das schon glück. vielleicht das größte glück überhaupt.

  3. Ich hab eine ganz ganz tolle Freundin, die ich aber nur zwei Mal im Jahr sehe. Wir schreiben uns fast täglich e-mails und ab und an telefonieren wir. Eine so schöne Freundschaft finde ich wunderbar. Ansonsten ist eigentlich mein Mann „mein bester Freund“. Schwester habe ich keine, mit Brüdern ist das anders glaub ich und meine Mama ist meine Mama, die würd ich nicht als „Freundin“ einordnen.
    Sonst gibt es viele „Freunde“ natürlich, aber es ist auch was anderes, wenn man sich lange schon kennt und die Freundschaft gewachsen ist. Schon allein durch das Mailen und Teilen von Sorg und Freud. Ob mit den Kindern, einfach so oder sowieso und überhaupt.
    Alles Liebe. maria

  4. Pingback: Gedanken zum (Weihnachts-)Wochenende « blauerhibiskus

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